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Savannah

geschrieben von

Savannah - Zauber des Spiels - Romantikthriller

Liebesroman, Krimi und starke Gefühle einer jungen Frau zwischen zwei Männern und deren Welten

Beschreibung

Savannah, RomantikthrillerLieblose Kindheit, falsche Freunde, dann der Absturz. Nur mühsam kann sich die junge, kämpferische Savannah von ihrer Vergangenheit erholen. Nun wird die motzige Punkröhre erwachsen und strebt nach Selbstständigkeit. Leicht wird ihr das nicht gemacht, Riff Dawson löst mit seinen Flirts bei ihr Herzklopfen aus, aber auch das Gefühl, diesem Mann hoffnungslos unterlegen zu sein. Ein Mord bereitet Riff gewaltige Probleme und verlangt dem Mädchen Unerträgliches ab. Savannah zieht die Reißleine und bricht aus dem liebgewonnenen Umfeld aus, das ihr in den letzten Monaten so viel Sicherheit gab. Ob dies eine kluge Entscheidung war? Eden Carey, der Hotelierssohn aus Denver, bestärkt sie und legt ihr seine Welt zu Füßen. Und so pokert Savannah hoch um ihre Zukunft und die Liebe.

 Teil III der Reihe um die Dawson-Geschwister und ihre Freunde, deren Bücher unabhängig voneinander gelesen werden könnten, verspürte man nicht Lust darauf, die Geschichten der anderen Hauptpersonen zu erfahren. Die Stories im Stil von Nora Roberts sind in der Nähe von Boulder, Colorado angesiedelt.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort
  2. Grausame Erinnerungen
  3. Versprechen und Feste
  4. Tara’s
  5. Flucht nach vorne
  6. Flugversuche
  7. Erschütterungen
  8. Stolperfallen
  9. Irrgarten
  10. Dornige Rosen und ganze Kerle

Leseprobe

Einen Schatz hatte mich vor Jolene nie jemand genannt: Nervensäge, Klotz am Bein, freche Göre waren die üblichen Bezeichnungen durch meine Eltern gewesen.
Sie hatten mich nie körperlich misshandelt, ihre Waffen bestanden aus bösartigen Worten und Gefühlskälte. Ich hatte sie einmal gefragt, warum sie sich ein Kind gewünscht hatten.
Als Antwort erhielt ich ein offenes Statement, verletzend, vernichtend: »Wär uns diese Last bewusst gewesen, hätten wir uns dagegen entschieden.«
Der Herr Rechtsanwalt und seine Frau aus betuchtem Haus, waren am Modell »Meine Frau, mein Kind, mein Haus, mein Porsche« gescheitert. Aus dem einfachen Grund, weil eben das Kind mit Mühen verbunden war und in meinem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht als Statussymbol verwendet werden konnte.
Ich war 14 Jahre alt und im besten Rebellionsalter. Dabei wurde ich zunächst von meiner Clique unterstützt. Als ich die Grenzen erreichte, an denen die Rebellion durch einen Taschendiebstahl in Kleinkriminalität überging, wurde ich von meinen bisherigen Freunden fallengelassen. Die anderen waren doch einen Tick klüger als ich. Oder sie hatten Eltern, die das Schlimmste verhinderten.
Rory Mason war derjenige, der mich auffing. Drei Jahre älter als ich hatte er einen reichhaltigen Erfahrungsschatz in Bezug auf Diebstahl. Er betörte mich, gaukelte mir Liebe vor, machte mich abhängig von seiner Zuneigung. Eine Abhängigkeit, die einer Drogensucht kaum nachstand. Bis ich alles tat, was er von mir verlangte, um ihn nicht zu verlieren. Fast alles. Und als ich den letzten Schritt verweigerte, der mich von einer Diebin zu einer Nutte hätte werden lassen, folgten Strafe und Ernüchterung so schnell, dass sie mich in meiner ungläubigen Hilflosigkeit überrollten.
Der Traum in der letzten Nacht hatte mir aufgezeigt, warum ich im Unterbewusstsein so misstrauisch auf Riff Dawson reagierte.
Zuvor war mir die physische Ähnlichkeit zwischen den Männern nicht aufgefallen. Bei Tageslicht besehen, besaßen sie beide das etwas längere blonde Haar, das schmale attraktive Gesicht und die blauen Augen. Riff hatte Rory einige Jahre voraus und zeigte einen bei Weitem beeindruckenderen Körper. Beide strahlten selbstsicheren Charme aus, für den nicht nur ich anfällig war. Riff traf man oft mit hübschen Frauen und Rory war im Gerichtssaal, als er seine belastende, verräterische Aussage machte, in Begleitung einer wunderschönen Brünetten erschienen. Er drehte das Messer in meiner Wunde nochmals um. Den Schmerz der Eifersucht hatte ich durch meine Lethargie hindurch gespürt.

Im Maileingang fand ich einige Anfragen für das kommende Buchungsjahr vor, die ich rasch beantwortete. Der Lärm draußen verebbte, Ben war mit dem Schneeräumen fertig. Ein Lieferwagen fuhr in den Hof und parkte direkt vor der Tür. Ich erkannte das Logo der Cateringfirma. Gleich dahinter stellte Raine den SUV ab und stieg gleichzeitig mit seinem Bruder aus dem Wagen. Mir stockte der Atem. Was hatte ich erwartet? Dass Riff nach einer Nacht im Gefängnis abgemagert und verstört war? Er hatte bessere Nerven als ich und den Deputy Chief, plus einer ganzen, in Boulder und Umgebung hoch angesehenen Familie hinter sich.
Ich war allein gewesen. Keiner hatte mich in einer Zelle mit Essen und Decken versorgt. Ich war mit Hunderten anderer Festgenommenen in einer großen Halle gesessen, war im Gerichtssaal vor Scham über meine dumme Leichtgläubigkeit im Boden versunken. Die Peinlichkeit vor einem Raum voller Menschen angeklagt zu werden, die Aufzählung der Untaten, die ich begangen und auch nicht begangen hatte, anhören zu müssen. Als Sahnehäubchen die verlesene Meinungsabgabe meiner Eltern und das daraufhin entstandene Getuschel ertragen zu müssen, das waren die schlimmsten Erfahrungen meines Lebens gewesen. Dachte ich – dann kam das halbe Jahr in der Jugendvollzugsanstalt.
Meine Strafe war nach dieser Zeit noch nicht abgesessen, aber durch das Verhalten meiner Eltern wurden Dr. Summers und sein Team auf mich aufmerksam. Man wählte mich für ein neues Resozialisierungsprojekt aus. Das rettete mir buchstäblich das Leben. Der Gedanke an die entsetzten Mienen meiner Eltern, wenn sie erfuhren, dass sie mir damit tatsächlich geholfen hatten, zauberte mir regelmäßig ein grimmiges Lächeln auf mein Gesicht.
Nein, Riffs Situation hatte nicht viel mit meiner damaligen gemeinsam.
Die Haustür öffnete sich und ich erkannte die dunkle Stimme Raines und die etwas hellere Riffs. Ich konzentrierte mich auf die Mail und versuchte vergebens, das Gespräch auszublenden. Die Männer unterhielten sich mit Merry und den Mädchen und es wurde gelacht.
Es war lächerlich, dass ich hier saß und mich verkroch. Man erwartete von mir sicherlich, dass ich zu ihnen ging und Riff willkommen hieß. Aber ich konnte meinen Widerwillen nicht überwinden. Vielleicht hatte ich Glück und irgendjemand gab Riff etwas zu tun, so dass ich ihn erst zur Trauung im Menschengemenge treffen musste.
»Guten Morgen, Savannah.« Kein Glück.
Ich atmete tief ein und drehte mich gespielt lässig mit dem Bürodrehstuhl um.
Entspannt lehnte er, eine dampfende Tasse in den Händen, an der Tür und beobachtete mich leicht amüsiert. Er trug bereits den Anzug für die Trauung und sah darin wie ein Model aus. Sein längeres Haar, das so gut zu seiner sonst lässigen Kleidung passte, machte sich auch zu dem mitternachtsblauen Zweireiher hervorragend. Er hatte über dem silbergrauen Hemd sogar eine Krawatte in der Farbe des Anzugs umgebunden. Ein Bild von einem Mann.
Ich brachte kein Wort hervor. Verdammt, ich hasse diese Blutleere im Hirn. Eine flapsige Bemerkung oder wenigstens ein »Guten Morgen« wären doch nicht zuviel verlangt. Mein Blick blieb an seinen Augen hängen. Nicht ganz so blau wie sonst zeigten sie eine Müdigkeit, die ich kannte. Sie kam von dem Gefühl des Ausgeliefertseins.
»So schlimm?«, fragte ich mühsam und seine Unbekümmertheit bröckelte kurz. Er zog sich einen Stuhl heran und nahm rittlings direkt vor mir Platz. Seine Stimme klang ungewohnt leise.

»Nicht schön. Aber ich kann mich nicht beschweren. Außer über diese idiotische Tatsache, dass man mich des Mordes an dem Dreckskerl verdächtigt.«
»Irgendwer muss den Kopf immer hinhalten. Du warst eben am nähesten dran.«

Ich hörte mich bitter an und der Ausdruck in seinen Augen änderte sich. Mitleid hasse ich auch.
Er griff nach meiner Hand und ich spürte die Kälte. Kam sie nur von den Temperaturen vor dem Haus oder aus seinem Inneren? Instinktiv strich ich mit den Fingern meiner anderen Hand über seinen Handrücken.
»Savannah, ich habe die ganze Nacht an dich gedacht«, brach es aus ihm hervor. »Die Tatsache, dass du noch Schlimmeres durchmachen musstest, ist mir erst jetzt bewusst geworden.«
Ich schwieg. Was hätte ich sagen sollen? »Es tut mir so leid, dass du niemanden hattest, der sich für dich eingesetzt hat.«
Da war er wieder: Der Schmerz über den Verrat eines Mannes, den ich geliebt hatte, mit jeder Faser meines Herzens. Abrupt entriss ich ihm meine Hand und stand auf. Er drückte sich ebenfalls aus dem Stuhl und sah mich verwirrt an.
»Du musst kein Mitleid mit mir haben. Ich war ja nicht unschuldig. Ich war nur dumm und unreif. Habe einem Mann vertraut. Du dagegen bist unschuldig.«
Seine Hand hob sich an meine Wange und ich schloss die Augen. Ein ängstliches Sehnen erfüllte mich.
»Hättest du Rückhalt bei deinen Eltern gehabt, wäre das nicht passiert.«

Ich öffnete die Augen wieder und sah ihn stirnrunzelnd an.
»Wenn du das glaubst, glaubst du wohl auch an Märchen. Es gibt genügend Jugendliche mit fürsorglichen oder strengen Eltern, die im Knast landen. Ich war eine Idiotin und die Welt hat sich auch ohne mich in Freiheit weitergedreht.«
Diese Worte verstärkten das Mitleid in seinem Gesichtsausdruck weiter und er versuchte, mich an sich zu ziehen. Das Gefühl ersticken zu müssen, wurde übermächtig. Das kannte ich aus meinen ersten Therapiewochen, aber ich hatte es lange nicht mehr gespürt.
Ich musste raus hier, sofort.

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/katiesfarrell

 

Rezensionen

Rezension zu "Savannah - Zauber des Spiels" (Leserunde bei Lovelybooks - 02.04.2017 - 5 von 5 Sternen):

Wunderbarer Dritter Teil der Serie um die Double-J-Ranch in Colorado. Die Autorin verspricht uns einen Romantic-Thriller. Sie hat nicht zu viel versprochen: Die Verbindung zwischen romantischer Liebesgeschichte und super spannendem Thriller ist ihr meisterhaft gelungen. ... Ein Buch, das man vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen kann... Durch den bildhaften Schreibstil ist man sozusagen Gast auf der Double-J und sitzt mit den Protagonisten am Frühstückstisch oder begleitet sie auf ihren Reitausflügen. Bis zum spannenden Schluss, der Lust auf den nächsten Band macht, ist man am Mitfiebern ...

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

ebookversion Savannah
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 625 KB
ASIN: B06XDPC49Y

Bald erhältlich als Taschenbuch:

Taschenbuchversion "Savannah"

Paperback
Verlag: Eyedoo Publishing
Verlagsnummer: 946201
ISBN: 978-3-946201-10-6
www.eyedoo.biz

 
 

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Gelesen 238 mal Letzte Änderung am Samstag, 08 April 2017 10:49
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