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Jolene

geschrieben von

Jolene - Zauber des Westens - Romantikthriller

Starke Gefühle, spannende Wendungen und schlagfertige Dialoge in der wildromantischen Bergwelt Colorados

Beschreibung

Jolene, RomantikthrillerDie lebensfrohe Jolene McNally betreibt eine Ferienranch in Colorado, unterstützt tatkräftig ihre alleinerziehende Freundin Erin und deren kleinen, schwerkranken Sohn und hat auch für die Gruppe Jugendlicher, die bei ihr eine Reittherapie  absolvieren, ein offenes Ohr.

Die schmerzhafte Zurückweisung durch ihren Exfreund Raine Dawson, den harten, schweigsamen Deputy Chief of Police, hat sie jedoch nie verwunden. Raine lässt ihre Knie immer noch weich werden und ihr Herz schneller schlagen.
Als der Privatdetektiv, den Jolene mit der Suche nach ihrer vor vielen Jahren verschwundenen Mutter beauftragt hat, ermordet aufgefunden wird, wird sie zur Zielscheibe des Mörders und ist auf Raines Hilfe angewiesen, der langsam begreift, was er aufgegeben hat. Was aber hindert ihn daran, sich zu Jolene zu bekennen? Raine gibt sein dunkles Geheimnis nicht preis, selbst als der attraktive Arzt Riley Summers sich um die hübsche Rancherin bemüht.

"Jolene" ist der Auftakt zur Reihe über die Dawson-Geschwister und ihre Freunde, deren Bücher unabhängig voneinander gelesen werden könnten, verspürte man nicht Lust darauf, die Geschichten der anderen Hauptpersonen zu erfahren. Die Stories im Stil von Nora Roberts sind in der Nähe von Boulder, Colorado angesiedelt.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort
  2. Die Double-J-Ranch
  3. Anschleichen
  4. Ranch- und Polizei-Alltag
  5. Vergangenheit und Gegenwart
  6. Dunkle Wolken
  7. Hinterhalt
  8. Abschied für immer
  9. Stolpersteine und Schlimmeres
  10. Wunden durch Liebe
  11. Ausbruch
  12. Nie gesagte Worte
  13. Weitere Bücher der Autorin

Leseprobe

A

m nächsten Morgen verschob ich meine Termine mit den vier Jugendlichen und fuhr nach Boulder zur Polizeiwache.

Ein bisschen gefreut hatte ich mich allerdings schon über das enttäuschte Aufblitzen in den Augen von Chris und Savannah; zeigte es mir doch, dass entweder ich oder meine Pferde einen Zugang zu den beiden gefunden hatten.
Auf der Wache musste ich einen Moment auf Raine warten, was mir natürlich neugierige Blicke eintrug, aber es dauerte nicht lange, bis sich Gesellschaft einfand.
Ich war mitten in einem amüsanten Gespräch mit einer der Detectives, Lana Russell, und dem Personalchef Travis McKenna, die ich beide schon einige Zeit kenne, als Raine endlich auftauchte.
Travis war einige Jahrgänge in der Schule über mir gewesen und einen über Raine. Lana war erst vor etwa acht Jahren nach Boulder gezogen und hatte sich voll integriert.
Wir nennen einen relativ friedlichen Ort unser Zuhause, ab und zu ein Diebstahl, Vandalismus oder eine Prügelei und leider gelegentliche sexuelle Übergriffe.
Mord ist eine Seltenheit, daher arbeiten unsere Detectives auch mit denen der näher gelegenen Orte zusammen, wenn einmal etwas passiert.
Ich war also nicht überrascht, als mich Raine nach einem kurzen Kuss vor allen Kollegen, was mit lauten Pfiffen und Rufen quittiert wurde, informierte, dass Lana auf dem Weg nach Broomfield mit von der Partie ist.
Als wir den Raum verließen, fiel mein Blick auf einen Officer, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. Er saß an einem Schreibtisch gegenüber von Jake Lamont, der in der Highway Patrol seinen Dienst versieht.
Der Neue war noch sehr jung, maximal fünfundzwanzig, besaß kurzes dunkelbraunes Haar und schmale braune Augen, die mich zu fixieren schienen. Ich lächelte ihn kurz höflich an, aber er starrte ohne ein Lächeln zurück. Nun zog ich mahnend die rechte Augenbraue hoch und er wurde rot.
Na also! Bist doch nicht so tough, wie du meinst, Kleiner!, dachte ich befriedigt und schlenderte hinter Lana und Raine her.
Draußen fragte ich neugierig:
»Wer ist der Frischling mit dem unhöflichen Starren?«
Lana gluckste, aber Raine sah mich verwundert an.
Die stämmige Polizistin mit den blitzenden braunen Augen und dem langen blonden Zopf kicherte:
»Ja, er war nicht sehr höflich, hat mich auch gewundert. Vielleicht hat er böse Dinge von dir gehört, Jolene?«
Ich sah sie verwundert an.
»Was hab ich denn getan?«
»Du existiert einfach in der Welt einer Apothekersgattin, mit der der junge Ryan Walker jeden Morgen einen kleinen Flirt hält, wenn er seinen Kaffee im Wendys Coffeedreams trinkt und sie das Frühstück für sich und Frank dort abholt.«
Raine sah sie stirnrunzelnd an, dann fragte er mich:
»Wie hat er sich denn verhalten, Jo?«
Ich winkte ab, denn nach Lanas Erläuterung war für mich alles klar.
»Er hat mich angestarrt, ich habe ihn trotz seines Starrens angelächelt und er hat es nicht erwidert, sondern weiter gestarrt. Nichts Dramatisches, Raine, einfach nur unhöflich.«
Dem Blick meines Freundes, hach nein, meines – ja was eigentlich? – Geliebten (nein, zu früh), Lebensabschnittsgefährten oder Verlobten (hmm, auch nicht) – egal, also dem Blick meines Freundes nach, hätte das für den jungen Officer noch ein Nachspiel und der kleine misstrauische Teufel in mir fragte, ob Ryans Unhöflichkeit oder sein Flirt mit Ruth der Grund sein würden.
Lana setzte sich in den Fond und Raine hielt mir höflich die Beifahrertür auf und blickte mich an.
Ich war dumm, so misstrauisch zu sein, denn seine Augen strahlten in einem phänomenalen Meerblau und drückten seine Gefühle für mich deutlich aus.
Bevor ich mich setzte, schlang ich ihm einen Arm um den Hals und küsste ihn ausführlich, während seine Hand die Tür losließ und sich um meine Taille legte.
Eine Hand klopfte auf das Wagendach und Lana rief amüsiert:
»Leute, wir stehen vor dem Polizeirevier, das Büro der Frontrage News ist gegenüber und alle sind an euch interessiert.«
Raine lachte und schob mich in den Wagen, während ich mit leicht rotem Kopf umhersah.
Lana hatte übertrieben, aber nicht gelogen.
Aus dem Fenster der Zeitung war zwar niemand zu sehen, aber an der Scheibe des Police Departements klebten einige grinsende Gesichter.
Ich musste lachen und winkte ihnen, während Raine kopfschüttelnd, aber offensichtlich gut gelaunt mit dem Wagen auf die Straße ausscherte.
Wir plauderten eine Weile, während wir über den Highway auf Broomfield zufuhren, dann seufzte Raine und wir erkannten sogleich warum.
Vor uns gab es Bauarbeiten der ausgedehnten Art und wir wurden vom direkten Highway 36 über den 93er und dann den 170er umgeleitet, was uns vermutlich eine schlappe Stunde kosten würde.
Raine kurbelte das Fenster runter, aber der Vorarbeiter konnte ihm hier im Moment auch nicht helfen. Der Mann schob sich seinen Helm etwas aus der schweißüberströmten Stirn und gab an, dass es maximal bis Mittag dauern würde und wir auf dem Rückweg die Straße ziemlich sicher wieder benutzen könnten.
Also nahmen wir es so hin, denn auch der Umweg war gut ausgebaut, leider trotzdem ein Zeitverlust.
Mein Blick fiel durch sich drehende Windräder hindurch auf die riesige Ebene unter uns, die sich bis Denver erstreckte. Auf der anderen Seite begann das Hügelland, das allmählich in die Gebirgsregion der Rockies überging.
Etwa fünf Meilen entfernt sah ich zwischen zwei Tälern eine Hütte an einem Steilhang aufblitzen, dessen westliche Seite von einem Waldstück begrenzt wird. Irgendetwas kam mir daran bekannt vor, aber ich konnte den Finger nicht drauflegen, was es ist, also schwieg ich.
In Broomfield wurden wir ins Büro von Detective Keene Winford geführt, der uns bat, Platz zu nehmen und uns netterweise erst einmal mit Kaffee versorgte, während wir uns für unsere Verspätung entschuldigten.
Ich hielt mich im Hintergrund, während Winford die Untersuchungsergebnisse an die beiden Boulder Cops weitergab, die sich Notizen machten.
Dann wandte er sich an mich und ich versteifte mich etwas.
Raine fiel dies sofort auf und er drückte meine Hand und ließ sie nicht los. Winford ignorierte unsere Vertrautheit und begann seine Befragung.
»Miss McNally, Sie haben angegeben, dass Sie Mr. Lennox beauftragt haben. Bitte erklären Sie mir, was der Inhalt des Auftrages war.«
Ich atmete tief ein und versuchte meine Worte möglichst emotionslos zu wählen.
»Meine Mutter verschwand, als ich acht Jahre alt war und mit ihr ein Koffer. Es wurde ermittelt, aber sie war nicht auffindbar und so wurde ihre Fallakte geschlossen, mit dem Hinweis, dass sie einfach verschwinden wollte.
Ich habe das nie geglaubt, denn sie hat viel zu viel auf sich genommen, um mich zu schützen und mit mir nach Boulder zu ziehen. Sie hatte sich dort ein komplett neues Leben aufgebaut, in dem sie sich, nicht nur meiner Meinung nach, sehr wohl fühlte. Ich habe Lennox beauftragt nach ihr zu suchen.«
Winford warf die gleichen Argumente ein, die viele andere vor ihm auch schon bemüht hatten.
»Sie waren ein Kind von acht Jahren. Da hätten Sie vermutlich nicht mitbekommen, wenn ihre Mutter einen neuen Freund gehabt hätte oder es ihr einfach zu viel geworden wäre, allein ein Kind großzuziehen.«
Ich wurde nicht einmal mehr wütend, sondern antwortete nur resigniert:
»Deshalb meine Bemerkung eben: nicht nur meiner Meinung nach. Dies wurde mir von vielen, damaligen Erwachsenen, genauso bestätigt.«
Raine warf mit dunkler Stimme dazwischen:
»Mein Vater hat damals an dem Fall mitgearbeitet. Meine Eltern waren eng mit Madelynn McNally befreundet und sie haben auch nie an ein freiwilliges Verschwinden geglaubt. Die Bindung zwischen ihr und Jolene war außergewöhnlich eng, außerdem verband sie die Angst vor dem Ehemann und Vater.
Stuart McNally war damals gerade festgenommen worden, konnte es also nicht selbst gewesen sein. Auch jetzt sitzt er gerade wieder in Chicago ein.
Als er einmal unter Alkoholeinfluss vernommen wurde, gestand er den Mord an seiner Frau, aber er wusste keine Einzelheiten und man war sich sicher, dass er es nur aus Genugtuung und Hass gestanden hatte, aber in Wirklichkeit nichts damit zu tun hatte. Als er wieder nüchtern war, konnte er sich auch an gar nichts mehr erinnern.«
Ich sah ihn ungläubig an.
Dies hatte er mir gestern nicht ganz so erzählt und nun regte sich doch langsam etwas Zorn in mir.
Raine sah mich beschwörend an, jetzt nicht die Nerven zu verlieren.
Also versuchte ich, mich wieder zu konzentrieren und fuhr fort:
»Vor zwei Jahren fand ich den Fotoapparat meiner Mutter wieder, der ihr sehr viel bedeutete. Er war mit einem eingeschweißten Film in einer extra Filmdose ganz hinten in einer Schublade versteckt gewesen. Das Ganze steckte in einer kleinen Isoliertasche, die Fotografen auf ihren Reisen dabei haben, um die Filme länger konservieren zu können. Darum hatte ich die Hoffnung, dass er sich vielleicht gehalten hatte.
Ich ließ den Film in einem Spezialgeschäft entwickeln, die Qualität ist nicht besonders, aber man kann etwas erkennen.«
Ich holte den Umschlag aus meiner Tasche und packte die Fotos aus. Winford breitete sie auf dem Tisch aus und betrachtete eines nach dem anderen lange, während ich ihn verstohlen musterte.
Der Detective war etwa Mitte vierzig und sehr hager.
Eine monumentale, schmale Nase ragte aus seinem Gesicht und die Ohren war auch nicht gerade klein, aber er hatte das gewisse Etwas in seinen Gesichtszügen, das ihn gefährlich und attraktiv zugleich wirken ließ. Er war glattrasiert und das dunkelblonde, kurz geschnittene Haar wurde an den Schläfen schon etwas lichter.
Seine Kleidung war sehr akkurat, ohne jeden Hinweis auf modische Vorlieben, was mich hoffen ließ, dass er genau, aber nicht pingelig bei der Arbeit war.
Auf den Fotos konnte man ganz deutlich Mr. Carstairs erkennen, der neben einer Blockhütte mit einer Schaufel in der Erde grub.
Ich zuckte zusammen und rutschte etwas näher. Konnte es sein, dass der Umweg heute ein Glücksfall gewesen war?
Mit einem leichten Beben in der Stimme zeigte ich auf das Foto.
»Raine, diese Hütte, ich glaube, ich habe sie heute auf der Herfahrt, gleich nachdem wir auf die 170 gefahren sind, gesehen. Kann das sein?«
Winford sah mich rasch ungläubig an, dann lehnte er sich zurück, drehte seinen Stuhl mit einer raschen Bewegung von mir weg.
Sein Bildschirm leuchtete auf und er verschob ihn so, dass ich nichts erkennen konnte.
Ich runzelte irritiert die Stirn.
Man konnte ja auch übertreiben mit seinem Sicherheitswahn. Oder mochte er mich einfach nicht, weil ich seine Arbeit erschwerte?
Raine und Lana grinsten mich an, als sie meinen Ärger sahen und Lana stichelte freundschaftlich.
»Du bist eben nur Ranchpersonal, Jo. Deswegen darfst du nicht hinschauen.«
Winfords Kopf ruckte hoch und er sah mich prüfend an. Ich konnte nicht verhindern, dass meine Augen böse funkelten, was auch ihm ein Lächeln auf die Lippen zauberte.
Schön, dass ich diese Cops alle amüsieren konnte!
Er tippte auf der Tastatur etwas vor sich hin, dann schnaufte er laut auf.
»Da haben wir es schon: Carstairs besitzt wirklich eine Hütte dort in der Nähe.
Sie haben vermutlich Recht, Miss McNally.«
Ich richtete mich triumphierend auf, aber die Ernüchterung folgte sogleich.
»Aber das bedeutet nur, dass Ihre Mutter Carstairs beim Graben, das normalerweise auf eigenem Grund und Boden legal ist, fotografiert hat.«
Ich schoss nun im Stuhl hoch.
»Und warum hätte sie das tun sollen? Weil Carstais so interessant ist?«
»Ist er das?«, kam es amüsiert zurück.
Raine schaltete sich wieder beruhigend ein, vermutlich roch er die Rauchschwaden schon, die sich gerade in meinem Kopf bildeten und sich ihren Weg nach draußen gleich durch meine Ohren suchen würden.
Geduld ist, außer im Umgang mit Kindern und Tieren, wirklich nicht meine Stärke.
»Ein Interesse von Mrs. McNally an dem Mann können wir mit Sicherheit ausschließen, er ist mein Nachbar. Das hätten wir mitbekommen, außerdem ist Henry Carstairs wirklich weder attraktiv noch sympathisch, Detective.«
»Die Geschmäcker sind verschieden«, war die unbeein-druckte Antwort und nun zog es mich aus meinem Stuhl. Ich riss meine Hand aus Raines, stützte mich mit beiden Händen auf den Tisch zwischen uns und zischte:
»Was wollen Sie eigentlich von mir, Detective? Ich habe Ihre Fragen beantwortet und Sie ziehen meine Mutter und ihr Verschwinden ins Lächerliche.
Ich will jetzt wissen, was für Ergebnisse Sie bei Lennox ge-funden haben und ob die mir helfen, meine Mutter wieder zu finden. Ich habe dem Mann schließlich dafür ein Heidengeld gezahlt!«
Nun kam auch Winford aus dem Stuhl und stützte sich mir gegenüber auf.
Zwischen unseren Gesichtern war nicht mehr allzu viel Raum, als wir uns wütend angifteten.
Lana versuchte erschrocken zu vermitteln, während Raines Hand sich auf meine Schulter legte, um mich zurück in den Stuhl zu ziehen. Aber das alles hatte eher den gegenteiligen Effekt und spornte meine Wut noch an.
Aber auch der Detective war stocksauer und seine Stimme gut zu vernehmen.
»So reden Sie nicht mit mir, Miss McNally. Setzen Sie sich, denn ich ermittle so, wie ich es für richtig halte.«
Seine Stimme wurde immer lauter, aber schreien kann ich genauso gut, auch wenn meine Tonlage sicher nicht so beeindruckend ist.
»Ermitteln ist für mich etwas anderes, Detective! Meine Mutter fotografiert doch nicht heimlich jemanden legal beim Graben, weil ihr so langweilig ist. Da ist etwas faul und ich will, dass es jemand untersucht. Mein Privatdetektiv ist doch auch nicht grundlos ermordet worden, oder?«
Die Adern an Winfords Schläfen schwollen an, als er noch lauter antwortete:
»Die Ermittlungsergebnisse werden dann veröffentlicht, wenn ich es für richtig halte. Man hat keine Fotos bei ihm gefunden, vielleicht hat das Ganze mit Ihnen überhaupt nichts zu tun.«
Ich erstarrte und nahm dieselbe Spannung auch an Raines Körper wahr, der nachhakte:
»Keine Fotos bei Lennox? Das wäre aber eher ein Hinweis, dass sein Tod etwas mit dem Verschwinden von Jolenes Mutter zu tun hat.«
»Wir haben nur Miss McNallys Aussage, dass er von ihr Fotos bekommen hat.«
Das schlug dem Fass den Boden aus und ich war kurz vor einem Urschrei à la Tarzan, als das Telefon auf dem Tisch läutete. Winford riss den Hörer hoch und hielt ihn ans Ohr.
»Was? Wieso? Wo ist sie?«, fragte er zunehmend leiser werdend und wandte seinen Kopf zur Glasscheibe, die den Blick zum und vom Großraumbüro ermöglichte.
Auf der anderen Seite der Scheibe stand neben einem Polizisten, der einen Telefonhörer in der Hand hielt, eine hübsche dunkelhaarige Frau und winkte herüber.
Erstaunt sah ich, wie Winfords Gesicht leicht rot wurde und er verlegen zurückwinkte.
Dann legte er auf und sah mich mühsam grinsend an.
»Das ist meine Frau, mit der ich zum Mittagessen verabredet bin und die uns beiden ausrichten lässt, dass wir durch die Scheibe einen leicht lächerlichen Eindruck machen.«
Ich blickte sprachlos zurück zu der verschmitzt lächelnden Dame, dann wieder zu Winford, dessen Grinsen nun echt war, und spürte, wie sich auch meine Lippen unwillkürlich verzogen.

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Rezensionen

Link zu den Rezensionen bei Amazon - "Jolene - Zauber des Westens"

Rezension zu "Jolene - Zauber des Westens" (Kindle Edition - 01.02.2015 - 5 von 5 Sternen):

Beeindruckend: War mein erster Roman von der Autorin und nicht der letzte. Die Autorin hat ein beeindruckender Roman geschrieben. Sie hat sich an ein sehr ernstes Thema heran gewagt und super rüber gebracht, großes Kompliment. Raine ein Cop mit einer sehr traurigen Vergangenheit und eine Ex-Frau die nicht normal ist. Die Ex-Frau macht Raine immer noch das Leben schwer. Jolene eine Frau die weiß was sie möchte, Raine, ihre Ranch, und ihre Jugendliche. Die Verwicklungen um Jolene und Raine sich dramatisch und traurig. Trotz allem finden die Beiden ihren Weg, dieser Weg ist beeindruckend von der Autorin geschrieben. Dieser Roman hat mich sehr gefesselt und konnte nicht aufhören zu lesen. In diesem Roman gibt es alles Liebe, Spannung, Herzschmerz und sehr viel Gefühl. Was mir sehr besonders gefallen hat, waren die Freunde und die Familie von den Beiden, man dachte man kennt sie alle. Klare Leseempfehlung von mir:-)

Rezension zu "Jolene - Zauber des Westens" (Kindle Edition - 17.02.2015 - 5 von 5 Sternen):

Spitze: Ein ganz toller Roman mit einem sehr interessanten und erst zunehmenden Thema!
Sehr symphatische Protagonisten, die man vom ersten Kapitel an gern hat und einen in die Geschichte eintauchen läßt.
Ich freu mich schon auf weitere Geschichte der Dawsons und hoffe nicht allzu lang warten zu müssen.

Rezension zu "Jolene - Zauber des Westens" (Kindle Edition - 20.02.2015 - 5 von 5 Sternen):

Verzaubert: Ich bin von diesem tollen Roman noch ganz verzaubert. Die Figuren sind wunderbar beschrieben, die ganze Stimmung hält einen atemlos in ihrem Bann. Es ist kein typischer kitschiger Liebesroman, es werden auch ernste Themen angesprochen und die Spannung hält einen bis zum Schluss gefangen.

Rezension zu "Jolene - Zauber des Westens" (Kindle Edition - 01.03.2015 - 5 von 5 Sternen):

Fesselnde Geschichte: Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen. Die Geschichte hat mich einfach gefesselt, ich kann jedem da Buch empfehlen, egal ob Pferdekenner oder nicht.

Rezension zu "Jolene - Zauber des Westens" (Kindle Edition - 13.12.2015 - 5 von 5 Sternen):

Sehr gut geschrieben: Dies ist das 2.Buch der Autorin, das ich über KU erworben habe. Ich bin unglaublich beeindruckt, wie viel Tiefe diese Geschichte hat. Gleich mehrere Problemthemen, die so perfekt in den Kontext eingefügt sind, dass ich sie nicht als störend empfunden habe. Der Roman wirkt auch nicht überladen durch diese Themen. Manchmal hat man als Leser bei anderen Büchern das Gefühl, es wird einfach zu viel, so viel gehäuftes, negatives Schicksal geht nicht. Normalerweise lese ich ungern Romane, in denen z.B. eine schwere Krankheit (Teddy, das Kind von Erin) dazugehört. Aber hier passt das alles zusammen und keinen Augenblick kam mir eine Szene kitschig vor.
Jolene hat schon früh ihre Mutter verloren, trotzdem hat sie ihr Leben gut im Griff und alles wäre perfekt, wenn Raine sich nicht so zugeknöpft verhalten würde. Angeblich liebt er sie und geht trotzdem auf Distanz. Jolene leidet. Beide Protagonisten sind mir auf Anhieb sympathisch gewesen. Jolene hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf der Ranch schwierigen Jugendlichen eine Aufgabe und viel liebevolle Unterstützung zu geben, sodass ihr bald alle vertrauen und sich positiv verändern.
Parallel zu der Liebesgeschichte von Jolene und Raine entsteht die Spannung des Buches auch durch das ungeklärte Verschwinden von J. Mutter. Der damals 8jährigen wurde erzählt, die Mutter habe sie verlassen, wovon J. nicht überzeugt ist. Sie forscht auf eigene Faust und Raine, der gleichzeitig Cop ist, hilft ihr dabei. Das wird nicht von jedem gern gesehen...
An dem Schreibstil von Katie S.Farell gibt es überhaupt nichts auszusetzen, deshalb kann ich die zwei negativen Rezis nicht verstehen. Die Story als oberflächlich zu bezeichnen, ist schon gewagt und Detailverliebtheit wäre wohl fehl am Platz bezüglich der Themen. Das Buch und die Autorin kann ich nur empfehlen, fünf Sterne sind mehr als verdient.

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Erhältlich als E-Book:

ebookversion Jolene
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 598 KB
ASIN: B00STWXUPS

Erhältlich als Taschenbuch:

Taschenbuchversion "Jolene"

374 Seiten, Paperback
Verlag: Eyedoo Publishing
Verlagsnummer: 946201
ISBN: 978-3-946201-01-4
www.eyedoo.biz

 
 

Gelesen 1823 mal Letzte Änderung am Samstag, 04 März 2017 20:06
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