Newsletter Katie

Abonniere meinen Newsletter und bleibe immer informiert!
Bitte bestätige den Erhalt des Newsletters, erst dann wird dein Abo aktiviert. Du kannst ihn jederzeit abbestellen!

Erin

geschrieben von

Erin - Zauber der Insel - Romantikthriller

Ein spannender und berührender Liebesroman im sanften Licht der grünen Insel.

Beschreibung

Erin, RomantikthrillerVieles macht der zierlichen Schönheit Dr. Erin Westbrook das Leben schwer, aber ihr Herz kämpft sich frei von allem Ballast und beginnt endlich wieder für einen Mann zu schlagen: Josh Sinclair, Erbe eines Guts im weit entfernten Irland, scheint der Partner fürs Leben zu sein, käme er nicht aus einer komplett anderen Welt. Als er in Irland unter Mordverdacht steht, eilt Erin an seine Seite, was Josh die Entscheidung zwischen Erin und seiner Heimat nicht gerade erleichtert.

„Erin“ ist der zweite Band aus der Reihe über die Dawson-Geschwister und ihre Freunde, deren Bücher unabhängig voneinander gelesen werden könnten, verspürte man nicht Lust darauf, die Geschichten der anderen Hauptpersonen zu erfahren. Die Stories im Stil von Nora Roberts und Catherine Gaskin sind in der Nähe von Boulder, Colorado und in diesem Band zum großen Teil in Irland angesiedelt.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort
    2. Mit neuem Schwung
    3. Schatten der Vergangenheit
    4. Irische Verwicklungen
    5. Heftige Gefühle
    6. Feenland
    7. Abgründe
    8. Vermisst
    9. Schlummernde Wildheit
    10. Colorado
    11. Anmerkung zu spezifischen Inhalten
    12. Weitere Bücher der Autorin

Leseprobe

Meine Arme legten sich wie von selbst um seinen Hals und ich tat mein Bestes, das Aufstehen hinauszuzögern und ihn von dem Kommenden abzulenken. Wir vernahmen den Wecker, trotz dem wir in andere, wunderschöne Dinge vertieft waren, aber schließlich half alles nichts. Wir duschten bereits ein wenig in Eile und mit großem Bedauern. Josh schlang das große, flauschige Badehandtuch um meinen Körper und befestigte es mit seinen Armen.
»Das läuft aber morgen anders, Liebling. Macht es dir etwas aus, wenn ich schon vorgehe? Ich glaube, ich habe den Wagen meiner Mutter gehört. Wir haben aber noch Zeit für ein ruhiges Frühstück, also hetz dich nicht, in Ordnung?«
Er nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich voller Verlangen, aber ich schob ihn sanft von mir weg. »Josh, du musst gehen. Deine Mutter wartet und du solltest nicht so … erhitzt aussehen, oder?«
Er lachte und nickte. Bevor sich die Tür hinter ihm schloss, warf er mir noch eine Kusshand zu.
Ich beeilte mich dennoch, denn ich wollte keinesfalls, dass seine Mutter schon bei der ersten Begegnung auf mich warten musste. Mein Zimmer schloss direkt an der anderen Seite des Bads an – wie geschickt – so dass ich direkt nach dem Duschen und ein wenig Auflegen von Mascara und Lippenstift hinübergehen konnte. Mein dunkles Kostüm lag bereit und ich schlüpfte rasch hinein, dann hängte ich mir meine Tasche um und starrte kurz im Vorbeigehen noch gedankenvoll in den kleinen geschwungen Spiegel aus alten Zeiten. War ich zu blass? Aber übermäßiger Gebrauch von Schminke ist nicht mein Ding und für den Anlass wäre es sicherlich nicht passend. Ich ignorierte meine Nervosität – ich würde seine Mutter treffen, na und?, dann verließ ich mein Zimmer mit dem immer noch perfekt gemachten Bett – sollte ich es präparieren, als wäre es benutzt worden? Nein, Verstellung liegt mir nicht, jeder kann wissen, dass wir uns lieben.
Die schrille, unbekannte Stimme konnte ich bereits im Stockwerk über dem Esszimmer hören und ich zwang mich weiterzugehen, anstatt umzudrehen, was mir momentan sehr sympathisch erschien. Ich atmete tief ein, als ich den Raum betrat. Josh stand an einem schmalen Tisch an der Wand, auf welchem ein kleines Buffet mit Scones, Konfitüre, Obst und Porridge angerichtet war, und schenkte sich einen Kaffee ein. Eine Frau saß bereits vor einer dampfenden Tasse am Tisch und redete mit dieser unsympathischen Stimme auf ihn ein.
»Du wirst O’Donnell noch vor der Eröffnung sagen, dass wir ihm einen anderen Anwalt auf den Hals hetzen, wenn er das Falsche sagt. Hörst du, Josh? Wir lassen uns nicht abspeisen.«
Seine Stimme war ruhig und gelassen, als er ihr antwortete: »Mum, wir warten ab, was Dads Wille ist. Und den respektieren wir. Du hast dein Auskommen und ich komme auch zurecht.«
»Du denkst nur so lasch darüber, weil du dir von dieser Amerikanerin den Kopf verdrehen lässt. Josh, man gibt sein Erbe nicht auf wegen einer Liaison.«
Ich räusperte mich und ihr Kopf fuhr herum. Eigentlich hatte ich mit Verlegenheit gerechnet, aber sie war aus weitaus härterem Holz geschnitzt. Ihre hellblauen, schmalen Augen musterten mich von oben bis unten, verrieten aber keine Meinung. Maryam Sinclair besaß ein schmales Köpfchen mit hohen Wangenknochen. Ihre perfekte Figur wurde von einem hellgrauen Seidenkostüm umhüllt, das sicher nicht wenig gekostet hatte. Das rotblonde Haar lag in akkuraten Wellen um das für ihr Alter beinahe faltenfreie, schmale Gesicht. Sie war immer noch eine Schönheit, nur die Berechnung, die aus ihren Augen hervorstach, schwächte ihre hoheitsvolle Wirkung ab.
Josh stand mit einem Mal neben mir und nahm meine Hand.
»Mum, darf ich dir Dr. Erin Westbrook vorstellen? Erin, das ist meine Mutter Maryam Sinclair.«
Sie nickte von oben herab und ich spürte Joshs Verärgerung über ihr kaltes, unhöfliches Benehmen. Schnell sagte ich, um die Situation zu entschärfen: »Ich freue mich, Sie kennenzulernen, Mrs. Sinclair. Ich bedauere, dass es unter diesen Umständen stattfindet und möchte Ihnen noch mein Beileid ausdrücken.« Mir war natürlich klar, dass diese Frau nicht unter dem Mord an ihrem Ex-Mann litt, aber auch ich kann manchmal nicht anders als zu provozieren. Sie schaffte es, abfällige Worte zu unterdrücken und erwiderte nach einem hörbaren Schlucken kühl: »Das ist sehr freundlich von Ihnen, vielen Dank.«
Josh legte mir die Hand auf den Rücken und schob mich sanft in Richtung Buffet.
»Einen Tee, Erin? Oder heute lieber Kaffee?« Sein schelmisches Grinsen in Anwesenheit seiner Mutter, das sich auf unsere kurze, leidenschaftliche Nacht bezog, ließ mich mit Mühe mein Grinsen verkneifen. Nun ja, so konnte man seine Mutter natürlich auch ärgern. Ich beschloss, nicht näher darauf einzugehen, erwiderte aber lächelnd: »Ja, heute könnte ich wirklich einen Kaffee brauchen, danke, Josh.«
Es war ein frostiges Frühstück, obwohl draußen bereits eine zarte Herbstsonne einen schönen, relativ warmen Tag ankündigte. Mrs. Sinclair ignorierte mich zunächst, tat sich damit aber hart, weil Josh parallel ein Gespräch mit mir führte. Schließlich gab sie diesen Versuch auf und machte sich daran, mich mit kleinen Spitzen auszufragen. »Was für einen Doktor haben Sie denn erworben, Miss Westbrook, oder war es Mrs.?«
»Ich bin geschieden, Ma’am.«
Dies ging mir nun ganz lässig über die Lippen, denn Ma’am hörte die Lady sicherlich nicht so gerne: Es spiegelt gerne Ehrfurcht wieder, weist aber auch auf ein geschätzt höheres Alter des Gegenübers hin. Sie zuckte auch dementsprechend zusammen, ließ mich aber fortfahren. »Ich bin Doktor der Psychologie und arbeite in meiner eigenen Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Es gibt zwar auch mehr als genug Fälle im Erwachsenenbereich, aber die Kinder können ja zumeist nichts für ihre Probleme oder Psychosen, die oft die Folge eines lieblosen Elternhauses sind.«
Wumm, das hatte auch gesessen. Ich erkannte es daran, dass ihr Blick nun von überheblich zu vorsichtig wechselte. Gut so.
Josh fügte ernst hinzu: »Erin hat endlose Geduld und die nötige Festigkeit mit schwierigen Fällen umzugehen. Das bewundere ich sehr an ihr.«
Wir schafften es beide ernst zu bleiben, aber sie spürte vermutlich, dass diese Bemerkungen auf sie zielten. Energisch stand sie auf und schob ihren Stuhl zurück. Kühl bis eisig war das Timbre ihrer Stimme.
»Wir sollten langsam fahren, Josh. Wenn Miss Westbrook dann auch einmal fertig gegessen hat.«
Ich konnte nicht anders, als zu grinsen, während sie hoheitsvoll aus dem Raum segelte. Josh lachte laut auf und küsste mich auf meinen, mit einem Stück Birne gefüllten Mund. »Sehr elegant, wie du alle Klippen umschiffst, Erin. Es tut mir leid, dass sie so ekelhaft ist.«
»Dafür kannst du nichts, Josh. Aber wenn mich Jo nicht gewarnt hätte, wäre ich wahrscheinlich sprachlos gewesen.«
»Na, das wäre doch zu schade gewesen«, erwiderte er in trockenem Tonfall, woraufhin wir wieder zu kichern begannen.
Mrs. Mahoney betrat den Raum und betrachtete uns zuerst erstaunt, dann deutlich verächtlich. »Sie sollten sich langsam auf den Weg zur Beerdigung Ihres Dads machen, Josh.«
»Anstatt hier zu kichern«, fügte sie allerdings nicht hinzu, was angesichts ihrer Miene auch nicht nötig war. Josh seufzte und ich wischte mir rasch mit der Serviette über die Lippen.
»Lass es uns hinter uns bringen.«
Ich nickte und wir verließen Hand in Hand den Raum.

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/katiesfarrell

 

Rezensionen

Link zu den Rezensionen bei Amazon - "Erin - Zauber der Insel"

Rezension zu "Erin - Zauber der Westens" (Kindle Edition - 16.01.2016 - 5 von 5 Sternen):

"Durch die bildhafte Sprache der Autorin kann man sich Colorado wie auch Irland vorstellen und die ganzen Szenen laufen fast wie ein Film im Kino an einem vorbei. Einfach wunderbar. Obwohl die Landschaft und vor allem die irische Kultur nicht zu kurz kommen, ist das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend."

Rezension zu "Erin - Zauber der Insel" (Kindle Edition - 14.01.2016 - 4 von 5 Sternen):

"Liebesgeschichte mit Drama und einem Hauch von Krimi mit sympathischen Charakteren"

Rezension zu "Erin - Zauber der Insel" (Kindle Edition - 20.02.2015 - 4 von 5 Sternen):

"Mir hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen, sie schreibt fließend, fesselnd und sie schafft es den Leser für die Geschichte zu begeistern! :) Ich werde definitiv sicherlich weitere Bücher der Autorin lesen und kann das Buch von daher auch nur weiterempfehlen." (Lovelybooks 2016)

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

ebookversion Erin
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1019 KB
ASIN: B019NYAYCW

Erhältlich als Taschenbuch:

Taschenbuchversion "Erin"

434 Seiten, Paperback
Verlag: Eyedoo Publishing
Verlagsnummer: 946201
ISBN: 978-3-946201-02-1
www.eyedoo.biz

 
 

Merken

Gelesen 711 mal Letzte Änderung am Samstag, 04 März 2017 20:03
Mehr in dieser Kategorie: « Jolene Savannah »

Newsletter Katie

Abonniere meinen Newsletter und bleibe immer informiert!
Bitte bestätige den Erhalt des Newsletters, erst dann wird dein Abo aktiviert. Du kannst ihn jederzeit abbestellen!