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Jäger

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Jäger

Die Traumwandlerin Saga - Band II: Spannende und romantische All Age Fantasy!

Vollmond im Dschungel - Nell und die Rebellen treffen auf gefährliche Kreaturen. Kann Shane das Mädchen vor ihrem Traumwandeln in höchster Gefahr beschützen?

Beschreibung

Jäger, Die Traumwandlerin Saga - Band IIDie Maroconerin Nell weiß nun, dass sie die Letzte in einer Reihe von Traumwandlerinnen ist – stets auf der Suche nach den vier Schlüsseln, welche den Übergang über die Brücke zum Schloss des Eiskönigs Shahatego ermöglichen.
Mit der Hilfe von Tiger, einem traumatisierten Jungen aus den unmenschlich geführten Edelsteinminen Marocs, bringt sie den Schlüssel der Waldstadt Boscano in ihren Besitz und gerät in dem unterirdischen Tunnelsystem der Wiesenstadt Lilas in Lebensgefahr.
Als Shahatego Nells Verlobten Shane, die Schwarzen Reiter und ihre neuen Verbündeten von seinen Kustoden gefangennehmen lässt, arbeiten Nell und Tiger verzweifelt an einem Rettungsplan, aber Nells Glaube an Shanes Treue gerät erneut ins Wanken.
War die Trennung von seiner Geliebten nur vorgespielt, um durch Nells Fähigkeiten an die Schlüssel zu kommen?
Was hat der Vollmond mit Nells Traumwandeln und dem Auftauchen der Eishexen zu tun?


Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Kapitel 1: Der lange Winter in Lilas
Kapitel 2: Schmerzlicher Verrat
Kapitel 3: Engel aus Stein
Kapitel 4: Undurchdringlicher Dschungel
Kapitel 5: Vollmondnacht
Kapitel 6: Rückkehr nach Maroc
Kapitel 7: Freiheit und Gefangenschaft
Kapitel 8: König am Zug
Hauptpersonen
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Leseprobe


Shane Donovan schloss eilig das Tor der großen Remise. Es war eisig kalt und seine Hände und Füße waren von der stundenlangen Fahrt auf dem Kutschbock eingefroren.
Seinem Vater Jared ging es wohl nicht besser, denn er humpelte ächzend zur Tür, die ins Haus führte.
Die einzige Fahrt in diesem Monat zu den Minen, um den armen Menschen dort Lebensmittel zu bringen, war getan. Dies bedeutete für die Minenleute noch weitere Einschränkungen und sie bekamen grundsätzlich nur das Nötigste zu essen.
Aber Shane wusste, in den nächsten Wochen würde der Winter in den vier Ländern erbarmungslos zuschlagen.
Morgen würde der Kustode des Eiskönigs mit seinen Sitai die Edelsteinlieferungen abholen, danach wäre auch hier eine Zeitlang Ruhe.
Shane empfand dies nicht als Erleichterung, denn er hatte dann viel zu viel Zeit an Nell zu denken: seine Verlobte, die im fernen Lilas saß, weil sie hier in Maroc vom Eiskönig gesucht wurde.
Er hätte es nicht geglaubt, aber er vermisste sie. Sie waren schon lange verlobt und er hatte sich geweigert, die Verlobung ernst zu nehmen, da er sie stets als ängstliches kleines Mädchen gesehen hatte, das sich hauptsächlich mit Sticken beschäftigt.
Aber seit sie mit ihm und den Schwarzen Reitern unterwegs gewesen war, hatte er ihren instinktiven Mut und ihre Gutherzigkeit schätzen gelernt und musste zugeben, sie falsch beurteilt zu haben.
Auch die Stickerei hatte sich als nicht so harmloses Freizeitvergnügen herausgestellt, denn Nell hatte ihre Träume und damit auch wahre Orte, an denen bisher noch nie jemand aus Maroc gewesen war, auf einem Wandteppich verewigt.
Hätte er, Shane, sich früher mit Nell beschäftigt, wäre ihm die Kontaktaufnahme zu den Nachbarländern leichter gefallen, denn er hätte gewusst, was auf ihn zukommt.
Ja, Nell war immer noch ein Rätsel für ihn: Was ihre Fertigkeiten und ihren Charakter anging ebenso wie ihre Gefühle.
Am letzten Tag in Lilas waren sie sich näher gekommen und Shane dachte wehmütig an den Kuss und die Zärtlichkeiten zurück, welche sie ausgetauscht hatten.
Dies war das erste Mal gewesen, dass er Zuneigung gespürt hatte und er hoffte, dass sie sich nach dem halben Jahr Winter daran erinnern würde, wenn er sie in Lilas abholen käme.
Er schreckte aus seinen sehnsüchtigen Gedanken auf, denn er hatte ein Geräusch vernommen. Leise Schritte konnten es gewesen sein oder eher ein Rascheln?
Geräuschlos schlich er aus der Remise und turnte bis unter den Balkon vor dem Zimmer, in welchem Nell noch vor Kurzem geschlafen hatte, hinauf.
Verborgen hinter den vereisten Ästen des Blauregens starrte er mit zusammengekniffenen, vor Kälte tränenden Augen auf die Straße hinab.
Und gerade, als er wieder hinabspringen wollte, sah er sie:
Riesige Eiswölfe, drei an der Zahl, waren dort unten und schnüffelten nach Spuren.
Es hatte noch nie Eiswölfe in der Stadt gegeben, sie waren bisher nur wenige Meter aus dem Wald herausgekommen.
Wer hatte sie hereingelassen und warum nun auf einmal?
Da sah er den Kustoden, der ihnen langsam zu Fuß folgte.
Also war es der Befehl des Eiskönigs gewesen, der diese Monster in die Stadt gebracht hatte!
Nun wäre es schwer für die Schwarzen Reiter, sich aus der Stadt zu schleichen.
Shane wurde es noch kälter, als ihm klar wurde, warum sie hier schnüffelten.
Sie waren hier, um eine Spur von Nell zu entdecken.
Der Eiskönig hatte die Gefahr, die durch die Traumwandlerin für ihn entstehen könnte, erkannt.
Hoffentlich wollte niemand in der Stadt gerade einen Abendspaziergang in der Kälte machen!
Er kletterte lautlos hinab und eilte zu seiner Familie, um ihnen die Neuigkeiten zu erzählen und sie zu warnen.
Am nächsten Tag summte es in den Gassen der kalten Sandstadt vor Gerüchten, die tuschelnd verbreitet wurden, denn einer war wohl am Abend doch unterwegs gewesen.
Angst und Grauen machten sich breit in Maroc.
Der grausam zugerichtete, leblose Körper von Warrick Haynes war am Marktplatz gefunden worden.
Und erst Shane konnte erklären, wie es dazu gekommen war, denn außer ihm hatte niemand die Eiswölfe wahrgenommen.
Für Shane war Warricks Tod ein harter Schlag, denn dieser hatte noch einen zweiten Namen besessen: Shark! Und er war einer von Shanes Schwarzen Reitern und ein verdammt guter Kämpfer gewesen.

Währenddessen in Lilas:

Eric beobachtete Nell lächelnd, während sie konzentriert mit Tiger ein Buch über Pflanzen las. Der 17-jährige Junge bemühte sich redlich, aber es fiel ihm schwer.
Tiger stammte aus den Edelsteinminen von Maroc und dort waren Mensch und Tier nichts wert. Sie vegetierten im Dunkel dahin, ohne jemals in ihrem Leben die Sonne gesehen zu haben.
Tiger wollte vergangenes Jahr sein Grubenpony vor einem der Sitai, den mächtigen und gefühllosen Wachleuten des Eiskönigs, beschützen. Dabei wäre er von dem Mann beinahe getötet worden, hätte ihn nicht Shane im letzten Augenblick gerettet und mitgenommen.
Seitdem war Tiger ein Mitglied der Schwarzen Reiter, der Rebellengruppe aus Maroc, die das Land vom Eiskönig und seinen Dienern befreien wollten.
Kämpfen konnte er schon recht gut, aber im Lesen und Schreiben war er ein blutiger Anfänger.
Tiger hasste diese Tätigkeiten, freute sich dagegen schon sehr auf die Wettkämpfe, die in Lilas während des Winters zum Vertreiben der Langeweile abgehalten wurden.
Aber nun musste er sein Versprechen gegenüber Shane erfüllen, das halbe Jahr gut zu nutzen und zu lernen.
Nell machte es ihm nicht schwer.
Sie liebte Tiger wie einen Bruder und blieb stets geduldig mit ihm.
Im Winter gab es außer Koch- und Näharbeiten für die Frauen und dem Straßendienst und dem Heizen für die Männer nicht allzu viel zu tun.
So einigten sie sich darauf, dass die vier jungen Leute, Nell und Tiger sowie die Kinder ihrer Gastfamilie, Fleur und Pascal, miteinander rechnen und lesen sollten. Jeder konnte dem anderen etwas beibringen. Die vier verstanden sich ausgezeichnet und hatten neben allem Lernen viel Spaß.
Eric war der Neffe von Bram und Erienne Rousseau, der Sohn des Bruders von Bram und ein blendend aussehender junger Mann von 25 Jahren. Er war damit genauso alt wie Shane Donovan, Nells Verlobter.
Damit endete jedoch schon jede Ähnlichkeit zwischen den jungen Männern:
Shane hatte dunkle Haare, fast schwarze Augen, einen dunklen Teint und ein eher markantes Gesicht, wohingegen Eric blond war, strahlend blaue Augen und ebenmäßige Züge mit einem energischen Kinn besaß.
Nells erster Gedanke bei seinem Anblick war, dass sie niemals zuvor einen so schönen Mann gesehen hatte. Er stellte sogar David, Shanes Bruder, in den Schatten, den Nell bisher immer heimlich angeschwärmt hatte.
Was die schüchterne Nell jedoch als das größte Wunder ansah, war, dass er ihr offensichtlich den Hof machte.

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Leseprobe "Jäger"

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  • 98 Seiten
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Rezensionen

Link zu den Rezensionen bei Amazon - "Jäger":

Rezension zu "Jäger" (Kindle Edition - 12.11.2014 - 4 von 5 Sternen):

Wie auch schon beim ersten Buch, finde ich die Erscheinungen und Namen der Gegner/Kreaturen sehr gelungen. Die unterschiedlichen Länder sind toll beschrieben und es tauchen auch sehr interessante Charaktere auf. Allerdings gibt es immer wieder Passagen, besonders im letzten Drittel, die übereilt wirken. Einerseits gut, weil die Geschichte langatmig werden würde, andererseits wirkt es so, als ob der Platz ausgeht und man sich deshalb beeilen muss.
Der Teil ist spannender als der erste und ich freu mich auf den zweiten Teil!

Rezension zu "Jäger" (Kindle Edition - 18.09.2014 - 5 von 5 Sternen):

Ich finde die Traumwandlerin-Saga alle beiden Bücher sehr unterhaltsam, wunderbar und spannend geschrieben, darum gebe ich auch 5 Sterne.
Leider ist nicht ersichtlich ob und wann ein neues Buch erscheint, denn der Schluss lässt alles offen.
Diese Rezension gilt für beide Bücher

Rezension zu "Jäger" (Kindle Edition - 12.09.2014 - 4 von 5 Sternen):

Ich finde diese Serie spannend. Ein wenig Märchen, ein wenig Magie, ein wenig Grusel aber alles so stimmig zusammengesetzt, das es die Neugierde so reizt weiter zu lesen, obwohl es schon längst zeit zum Schlafen ist..
Prima gelungen, ich freue mich auf den dritten Teil...

Rezension zu "Jäger" (Kindle Edition - 21.08.2014 - 5 von 5 Sternen):

Auch der 2te Teil war super. Die Autorin versteht es wirklich gut spannend und sehr plastisch zu schreiben. Man ist immer mit dabei , ob im Dschungel oder im Eis. Bin schon sehr auf den 3ten Teil gespannt und hoffe sehr das es nicht zu lang dauert.

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E-Bookversion "Jäger"

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 721 KB
ASIN: B00MVBFQ0U

Taschenbuchversion "Jäger"

Taschenbuch: 306 Seiten

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN-10: 1499355114
ISBN-13: 978-1499355116

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Letzte Änderung am Dienstag, 15 September 2015 20:09
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