Newsletter Ainoah

Abonniere meinen Newsletter und bleibe immer informiert!
Bitte bestätige den Erhalt des Newsletters, erst dann wird dein Abo aktiviert. Du kannst ihn jederzeit abbestellen!

Fluch über Kaligor

geschrieben von
Artikel bewerten
(194 Stimmen)

Fluch über Kaligor

Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - Band II: Spannende und romantische All Age Fantasy!

Ein versinkendes Elfenreich, gefährliche Schatten und ein junger Krieger, der im mittelalterlichen Erimalia um seine Liebe zu einer Hexe kämpft. Teil II der spannenden Romantasy-Trilogie.

Beschreibung

Fluch über Kaligor, Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - Band IIIm zweiten Teil der Trilogie wird Nialls Weg erzählt und die teilweise dramatischen Geschehnisse im Leben der früheren Thronfolger.
Von Zaramé getrennt findet auch er in gefahrvollen Situationen Seiten des Buches, gewinnt starke Mitstreiter und lernt mächtige Personen aus Zaramés Vergangenheit kennen. Während er das Kämpfen erlernt, erfährt er endlich seine Herkunft und erhält weitere Hinweise, wie das Land Erimalia befreit werden kann. Die Zeit drängt: Das Exil der Elfen, in welches sie der Fluch von König Nozak trieb, beginnt in den schwarzen Tiefen des Moores zu versinken. Zaramé versucht die Elfen zu retten und gerät in tödliche Gefahr. Besteht noch Hoffnung?


Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Kapitel 1: Im Niemandsland
Kapitel 2: Allein unter Feinden
Kapitel 3: Erinas – der sanfte Sohn
Kapitel 4: Bei den Tusarden
Kapitel 5: Versteck im Eis
Kapitel 6: Nellias und Carlonna
Kapitel 7: Der Fall des Tyrannen
Die Landkarte Erimalias
Der Stammbaum der Königsfamilie
Anmerkungen der Autorin
Weitere Bücher der Autorin
Informationen und Kontakt

Leseprobe

Niall sprengte durch die Reihen der Angreifer und erwartete ständig den Schmerz eines Treffers.
Dieser musste angesichts der hohen Zahl an Reitern, welche unablässig mit ihren Bögen Pfeile auf Kaligor schossen, unweigerlich kommen. Aber irgendwann gewann Niall den Eindruck, die Feinde vermochten ihn gar nicht zu sehen. Sein Pferd keuchte angestrengt, als es die letzte Steigung bewältigte und sie nun auf der Anhöhe, welche sich vor den gewaltigen  Bergen erhob, angekommen waren. Er wendete das Tier und blickte hinab auf die Ebene und die Stadt Kaligor. Er sah eine kleine Figur mit leuchtend rotem Haar immer noch auf der Burgmauer stehen. Er erschrak gewaltig.
„Bei allen Göttern, Zaramé, geh da weg! Sie müssten blind sein, dich nicht zu sehen. Und alt und zittrig, dich nicht zu treffen.“
Niall fluchte leise vor sich hin, bis ihm klar wurde, dass Zaramé wohl dafür gesorgt hatte, dass diese Reiter ihn seltsamerweise nicht gesehen hatten und auch sie selbst dort oben nicht wahrnahmen. Also hob er grüßend den Arm und Zaramé grüßte zurück. Dann erschien eine Gestalt neben ihr und sie wandte sich um und verschwand.
„Karim, wenn du ihr nur ein Haar krümmst…“, flüsterte Niall nun wütend über seine eigene Machtlosigkeit, denn er erkannte seinen Feind auch auf diese Entfernung. Und nun brach die Erkenntnis zu ihm durch, was das Geschehen der letzten Minuten für sie alle bedeutete!
Er war zum ersten Mal in seinem Leben ganz auf sich gestellt und konnte momentan nicht einmal mehr zurück, um seine Familie zu holen und in Sicherheit zu bringen. Die Eltern und vor allem Zaramé waren Prinz Karim und seinem Vater Nozak ausgeliefert! Niall hoffte, dass Zaramé sich schützen konnte.
In der Vergangenheit hatte sich der Schutz immer nur auf andere Personen erstreckt, während Zaramé selbst entweder in Ohnmacht gefallen war oder Schmerzen erleiden musste, wenn sie selbst betroffen war. Er wusste, er würde ihre Schmerzen spüren, durch das unerklärliche Band, das zwischen ihnen seit jeher bestanden hatte. Aber ob er dann rechtzeitig da sein könnte, um ihr zu helfen, stand in den Sternen. Denn Niall wusste, sein  Weg verlangte nun von ihm weiter zu gehen, seine Vergangenheit zu finden und damit seine Zukunft leiten zu lernen. Doch noch konnte er sich vom Blick auf die Stadt und der Gefahr, welcher sie zur Stunde ausgesetzt war, nicht losreißen:
Es waren nicht Hunderte von Angreifern, wie es zuerst den Anschein hatte. Er schätzte den Trupp auf ungefähr siebzig Männer.
Alle waren sie von dunklem Wesen mit glatten langen Haaren und – soweit er es von hier aus sehen konnte – alle bartlos. Sie waren meist hager, sehnig und mittelgroß. Die Pferde schienen Steppenponys zu sein und die Waffen dieser Krieger bestanden vorrangig aus Bogen und Pfeil, einige hatten auch Speere bei sich. Nun wusste Niall, so sehr er auch König Nozak und Prinz Karim die Niederlage wünschte, dass die Stadt – und damit auch seine eigene Familie – nicht in großer Gefahr war. Denn Nozak war ein glänzender und erfahrener Kriegsfürst, der noch keine Schlacht, selbst gegen weitaus würdigere Gegner, verloren hatte! Diese Reiter würden bald aufgeben, was bedeutete, dass er mitten in der Rückzugslinie stand. Widerstrebend wendete er sein Pferd und erstarrte.
Keine 10 Schritte entfernt standen zwei dieser Männer mit gespannten Bögen.
Niall erhob die Hände. Der Pfeil des einen senkte sich, während der andere sich nicht von der Stelle bewegte und weiterhin direkt auf Niall zielte.
Bevor noch jemand etwas sagen konnte, erscholl vielstimmiges Geschrei und das Burgtor Kaligors öffnete sich. Heraus kamen in großer Zahl die berittenen Soldaten Nozaks, angeführt von Prinz Karim. Die Ponyreiter jagten in halsbrecherischem Tempo auf den Hügel zu und in diesem kurzen Moment von Nialls Unaufmerksamkeit entwaffnete ihn der Misstrauischere der Kämpfer und nahm sein Schwert an sich. Dann packte er die Zügel von Nialls Pferd und begann immer schneller werdend in Richtung Gebirge zu reiten. Niall überlegte kurz, ob er dem Mann den Zügel entreißen sollte. Die Gegenwehr wäre wahrscheinlich kein Problem, da der andere alle Hände voll zu tun hatte. Aber in den Augenwinkeln bemerkte er, dass der zweite Mann dicht hinter ihm ritt und nun einen kurzen Krummsäbel in der Hand hielt. Nun gut, er war in der Hand eines vermeintlichen Feindes, aber immerhin lebte er noch und die Feinde Nozaks mussten ja nicht unbedingt seine Feinde bleiben! Niall konzentrierte sich darauf, den Weg, welchem sie folgten, zu erkennen.
Aber da er nur selten mit seinem Ziehvater Balin zur Jagd gegangen war, kam er bald an die Grenzen des Landes, über die er in der Vergangenheit noch nie hinaus gekommen war.
Stunde um Stunde verrann und Niall begann die Erschöpfung zu spüren. Noch vergangene Nacht war er an die Kerkerwand der Burg gefesselt gewesen. Geschlafen hatte er nur wenige Minuten, es war einfach zu unbequem gewesen! Außerdem hatte er sich noch nie zuvor so lange im Sattel halten müssen! Die Wege wurden zunehmend steinig und uneben. Sein Pferd stolperte gelegentlich und er musste sich immer öfter verkrampft am Sattelknauf festhalten.
Als er versuchte, mit vor Müdigkeit brennenden Augen auf die vor ihm liegende Landschaft zu blicken, sah er, dass sie sich kurz vor dem Gebirge der Tusarden befanden. Dies waren hohe, auch im Sommer verschneite Gipfel, von denen es hieß, dort oben könne niemand überleben. Doch genau dorthin schienen sie zu reiten. Langsam brach die Dämmerung herein und Niall befürchtete allmählich, dass er die Schmach erleiden musste, vor dem gesamten Trupp der Kämpfer einfach aus dem Sattel zu fallen.
Plötzlich preschte ein Reiter an ihm vorbei und zügelte sein Pferd neben Nialls Führer. Kurz darauf erhob er den Arm und die Reiter verlangsamten ihr Tempo.
Niall seufzte erleichtert auf. Aber er wusste auch: Eine Unterbrechung der Reise hatte nicht unbedingt nur Vorteile für ihn.
Als sie nach kurzer Zeit an einen Fluss kamen, überquerten sie diesen und wanden sich einen steinigen Pfad den Hügel hinauf, bis sie an einen weiteren, kleineren Fluss kamen. Dort hielt der ganze Trupp an und der Reiter mit dem Krummsäbel bedeutete Niall abzusteigen, was dieser nur zu gern, aber unter mühsam verbissenen Schmerzenslauten befolgte. Der neu hinzugekommene Mann war an den steilen Abhang des Hügels geritten und schien Ausschau nach den Verfolgern zu halten. Er lachte kurz auf und drehte sich um:
„Deine Leute haben kein Durchhaltevermögen“, sagte er mit starkem Akzent.
Er drehte sich zu seinen Männern um und gab, in einer Niall unbekannten Sprache, offensichtlich Anweisungen. Mehrere kleine Feuer, welche nicht hochlodern durften, wurden entzündet. Überall stiegen die Männer ab, setzten sich um die Feuer herum und begannen mitgebrachte Vorräte zu vertilgen.
Nun merkte Niall erst, dass er bereits seit zwei Tagen nichts mehr gegessen hatte. Wasser hatte er zwar im Kerker erhalten, aber auch nicht viel!
Er spürte, wie ihm schwindlig wurde und er versuchte noch, sich hinzusetzen.
Niall hörte die Männer lachen, dann umfing ihn die Dunkelheit.

Download:
Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
Leseprobe "Fluch über Kaligor"

  • Mehr als 25% der Taschenbuchversion
  • 57 Seiten
  • PDF, Größe 1,9 MB

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/ainoahjace

 

Rezensionen

Link zu den Rezensionen bei Amazon - "Fluch über Kaligor"

Rezension zu "Das Buch der Zaramé II" (Kindle Edition - 03.07.2014 - 5 von 5 Sternen):

Alle drei Bücher der Zaramé sind klasse. Man ist immer auf das nächste gespannt. Wieder mal eine ganz andere Betrachtungsweise von Zauber und Hexen.

Rezension zu "Das Buch der Zaramé II" (Kindle Edition - 22.04.2014 - 5 von 5 Sternen):

... Für Fantasyliebhaber ein absolutes Muss!!!! Auch das Buch "Vertrau mir" ist sehr empfehlenswert. Das war das erste von Mona Nebl (Anmerkung der Autorin: mein erstes Pseudonym) was ich gelesen habe. Einfach spitze

Rezension zu "Das Buch der Zaramé II" (Kindle Edition - 01.09.2013 - 5 von 5 Sternen):

Nach dem 1. Teil habe ich mich schon auf den 2. Teil gefreut und wenn man auf Fantasybücher steht, ist es keine Frage ob es einem gefällt.

Rezension zu "Das Buch der Zaramé II" (Kindle Edition - 29.07.2013 - 5 von 5 Sternen):

Gestern habe ich Zarame I gelesen, heute Band II - und Band III ist so gut wie herunter geladen. Die Geschichte von Zarame und Niall macht absolut süchtig. Fantastisch geschriebene Fantasy. Endlich mal wieder ein Buch bzw eine Trilogie, die ich nicht zur Seite legen kann.

Rezension zu "Das Buch der Zaramé II" (Kindle Edition - 17.05.2014 - 5 von 5 Sternen):

Ausserordentlich spannend bis zum Schluss, sehr empfehlenswert!
Hat alles, was zu einer guten Geschichte gehört.
Wann geht es weiter, unbedingt mehr davon!

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

Erhältlich als Taschenbuch:

E-Bookversion "Fluch über Kaligor"

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 618 KB
ASIN: B00C0PY8WO

Taschenbuchversion "Fluch über Kaligor"

Taschenbuch: 192 Seiten

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN-10: 1514787318
ISBN-13: 978-1514787311

Letzte Änderung am Mittwoch, 17 Februar 2016 17:22

Newsletter Ainoah

Abonniere meinen Newsletter und bleibe immer informiert!
Bitte bestätige den Erhalt des Newsletters, erst dann wird dein Abo aktiviert. Du kannst ihn jederzeit abbestellen!