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Dunkle Prophezeiung

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Dunkle Prophezeiung

Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - Band I: Spannende und romantische All Age Fantasy!

Magie und Gefahr sind die Bestimmung für die schöne Hexe Zaramé und den Kämpfer Niall. Aber Liebe wartet nicht auf gute Zeiten und ein rachsüchtiger König sucht bereits nach ihnen.

Beschreibung

Dunkle Prophezeiung, Die Krone & Feuer Fantasy-Trilogie - Band IIm mittelalterlichen Land Erimalia herrscht König Nozak grausam über sein Volk. Laut einer Vorhersage soll ihm jedoch sein Reich entrissen werden. Wie dies geschehen soll, steht in einem geheimnisvollen und wertvollen Buch. Einem kinderlosen Ehepaar wird ein Teil dieses Buches zusammen mit zwei Kindern, einem Jungen – Niall – und einem Mädchen – Zaramé – gebracht. Diese Kinder sollen laut einer weiteren Vorhersage das kostbare Buch vervollständigen und mit seiner Hilfe Erimalia vom Tyrannen befreien.
Im Verlauf des ersten Teils der Trilogie erforscht Zaramé die Geheimnisse von Nozaks Burg und findet bei dem darin gefangengehaltenen Elfenvolk einen Teil der Seiten ihres Buches. Sie erfährt ihre Herkunft und die gefährliche Geschichte ihrer Vorfahren, deren Leben durch König Nozak und den Seinen ein fürchterliches Ende fand.
Während Zaramé verzweifelt nach Hinweisen zur Befreiung ihres Landes sucht, tritt die Magie, die zu Zaramés Wesen gehört, immer deutlicher hervor. Wird das Mädchen ihre Mächte rechtzeitig beherrschen, bevor der König ihre wahre Herkunft erkennt und sie vernichtet?

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Kapitel 1: Die Kinder
Kapitel 2: Kaligor
Kapitel 3: Elfen und Prinzen
Kapitel 4: Dichter und Hexen
Kapitel 5: Ein neuer Feind erwacht
Kapitel 6: Ziandra und Iannis
Kapitel 7: Auf der Flucht
Kapitel 8: Die Geburt der Hexe
Kapitel 9: Düstere Schatten
Kapitel 10: Die Trennung
Landkarte Erimalias
Der Stammbaum der Königsfamilie
Anmerkungen der Autorin
Weitere Bücher der Autorin
Informationen und Kontakt

Leseprobe

Was ist denn nun los? Wo kommt denn der Wind auf einmal her?“, schimpfte der Schmied, als er durch die Fensteröffnung nach draußen fasste, um den Laden wieder zuzuziehen.
Als der Wind das dicke Leder zur Seite schlug, welches vor dem Fensterladen gegen die Kälte hing, gewahrte Balin das Schneetreiben, das plötzlich durch die Gassen trieb.
Dunkle Schatten waren am Ende der Gasse schemenhaft zu erkennen. Der Schmied zuckte zurück, schloss den Holzladen und drehte sich zu Moran um.
Er atmete tief ein und legte seine Hände auf ihre Schultern.
„Sie kommen, Moran, es ist soweit!“
Morans Hände zuckten an ihren Hals und legten sich über ihre neue Kette. Als sie das Metall unter ihren Fingern spürte, schluckte sie angespannt, dann griff sie nach Balins Hand. Gemeinsam standen sie wie erstarrt. Sie mussten nicht lange warten. Keine zwei Minuten waren vergangen, da ertönte lautes Klopfen an der Tür. Bevor sie reagieren konnten, flog die Tür auf und mit einer Schneewolke traten zwei riesige Gestalten über die Schwelle. Noch ehe Balin und Moran ihre Besucher genauer erkennen konnten, schien sich die Türe wie von Geisterhand zu schließen und es war einen Moment totenstill im Raum.
Dann hörte man ein leises Wimmern und Moran schreckte auf.
Der Schnee fiel langsam zu Boden und die beiden Gestalten traten näher ans Feuer.
Der Größere schob seine Kapuze zurück und Moran konnte nur mit Mühe einen Aufschrei unterdrücken. Das Gesicht war einem Menschengesicht ähnlich und mit einem schwarzen Bartgestrüpp überzogen. Jedoch die Augen waren beinahe schwarz und die Ohren schienen überdimensional groß geraten zu sein. Dennoch war es keine furchterregende Gestalt bis auf die Größe des Wesens. Balin trat vor und versuchte sich seine Überraschung nicht anmerken zu lassen.
„Willkommen, dürfen wir Euch ein Glas heißen Grog anbieten?“, fragte er mit ruhiger Stimme. Moran bewunderte ihren Mann für seine Ruhe, sie hätte vermutlich kein Wort hervorgebracht. Das Wesen schüttelte den Kopf und antwortete mit einem Grollen in der dunklen Stimme: „Nein, seid bedankt, Balin, für Euer Angebot, aber wir haben nicht viel Zeit. Die Kinder bedürfen der Wärme und einer Mahlzeit, bevor Ihr aufbrecht! Ist alles bereit dafür?“
Moran überlegte, dass sie einen solch seltsamen Akzent noch nie zuvor gehört hatte. Dies war auch kein Wunder, sie hatte auch nie zuvor ein solches Wesen gesehen. Es schlug seinen riesigen Fellmantel zurück und Moran sah einen Säugling in den mächtigen Armen liegen. Schüchtern trat sie einen Schritt näher und sah in ein zartes Gesicht mit großen goldbraunen Augen. Die Haut wirkte etwas rötlich, was an der Kälte liegen konnte, aber die junge Frau vermutete eher, dass das Kind rötliches Haar bekommen würde. Instinktiv streckte sie die Arme aus und das große Wesen legte das Kind vorsichtig hinein. Voller Verzückung sah Moran das kleine Geschöpf an.
„Sie heißt Zaramé und ist 5 Monate alt, die Daten ihres Geburtstages und die des Jungen findet ihr in diesen Papieren! Dort seid ihr bereits als Eltern eingetragen worden.“
Balin nahm die Dokumente, kam aber nicht dazu hineinzusehen, denn der Begleiter des Dunkelbärtigen schlug nun ebenfalls seinen Umhang zurück und stellte einen etwa zweijährigen blonden Jungen auf den sauberen Boden der Hütte. Selbst im Halbdunkel der Flammen sah man die Schönheit des Knaben. Ohne jede Angst sah er sich um und als Moran niederkniete, noch das Baby im Arm, kam er vertrauensvoll näher. Balin und seine Frau blickten in leuchtend blaue Augen.
„Dies ist Niall, er ist einundzwanzig Monate.“ Gesprochen hatte das zweite Wesen und als Moran aufsah, entdeckte sie, dass es das blonde Gegenstück zu seinem Begleiter war. Es trat auf Balin zu und nahm noch etwas aus den Tiefen seines Umhangs. Zum Vorschein kam ein Gegenstand, welcher wertvoll glänzte und die beiden Eheleute erkannten ein Buch in der Größe eines Gebetbuches mit einem prachtvoll verzierten Umschlag. Kämpfende Männer, ein Drachen und eine Krone, Feuer und Berge waren darauf zu sehen – mit golddurchwirkter Tinte auf dunkelbraunes Leder gezeichnet. Einzelheiten waren im Lichtwechsel der Flammen nicht zu erkennen.
„Gebt dies niemals aus der Hand, nicht einmal um Euer Leben zu retten! Dieses Buch gehört Zaramé. Gebt es ihr, wenn sie Euch reif dafür scheint, den richtigen Zeitpunkt werdet Ihr erkennen! In diesem Buch liegt das Leben und Wohl Eures Reiches und der beiden Kinder. Fällt es in falsche Hände, bedeutet es Euer aller Tod!“
„Dürfen wir es ansehen?“, fragte Balin und Moran zuckte erschrocken zusammen. Würden die Wesen noch denken, sie seien habgierig? Der Dunkle antwortete: „Ja, das ist Euch gestattet. Vermutlich werdet Ihr es nicht verstehen, denn es ist noch unvollständig. Die Suche nach den weiteren Seiten müsst Ihr den Kindern überlassen, denn nur sie werden wissen, wo sie zu finden sind.“
„Haben die beiden besondere Kräfte, dass Ihr ihnen soviel zutraut?“, war erneut Balins Stimme zu vernehmen.
Moran vernahm ein Glucksen, als hätte der Blonde gelacht.
„Nichts Furchterregendes, Balin, sie sind nur etwas klüger als andere! Aber genug der Worte! Ihr wisst nun alles, was nötig ist. Versorgt die Kinder und brecht dann noch heute Nacht auf! Jede Verzögerung wäre gefährlich, falls man uns verfolgt hätte!“
Mit diesen Worten zogen riesige behaarte Hände Kapuzen über zottelige Köpfe. Die Tür flog auf und während leichtes Schneegestöber über die Schwelle wehte, verschwanden die Gestalten im Weiß der Straße. Balin stemmte sich gegen den Sturmwind und schloss die Türe hinter ihnen.
Moran und Balin sahen sich an, dann zog Moran den Jungen zu sich heran.
„Hallo, Niall. Ich bin Moran und ab jetzt deine Mutter und dies ist dein Vater Balin. Ich mache dir und deiner Schwester etwas zu essen und dann haben wir noch eine weite Fahrt vor uns.“ Der Junge sah sie an und lächelte. Moran wurde warm ums Herz. Der tapfere Kleine nahm diese, für ein kleines Kind ungewöhnliche Widrigkeiten, mit einem Lächeln und ohne Klagen hin. Ebenso pflegeleicht schien das Mädchen zu sein. Zaramé sah ihrer neuen Mutter neugierig in die Augen und gluckste leise vor sich. Moran starrte sie fasziniert an. Konnte das wahr sein? Diese zwei hübschen, freundlichen Kinder waren nun tatsächlich die ihren?
Sie streichelte der Kleinen sanft über die Wange, dann sah sie dem Jungen fest in die Augen:
„Ich freue mich so sehr, dass Ihr endlich bei uns seid. Ich verspreche, immer für Euch da zu sein, alles für Euer Wohlergehen zu geben, was in meiner Macht steht!“
Die Tränen standen ihr in den schönen goldbraunen Augen, die denen der kleinen Zaramé so ähnlich waren.
Balin räusperte sich: „Nun, dann komm, Frau! Gib ihnen zu essen, ich packe den Rest ein und dann brechen wir auf!“ Moran riss sich von dem Blick des Jungen los, wischte sich rasch die Feuchtigkeit aus ihren Augen und legte Zaramé vorsichtig in ein Fell in sicherer Nähe des Kamins. Sofort saß der Junge neben dem Baby und beobachtete Moran mit aufmerksamem, aber vertrauensvollem Blick. Sie lächelte ihn kurz an, dann schöpfte sie warme Suppe in zwei Teller und stellte diese auf den Tisch. Sie legte zwei Scheiben vom frischen Brot daneben und winkte Niall heran. Der Junge stand auf, kam  heran und setzte sich gehorsam. Sein Blick wanderte zu dem Baby. Moran war erstaunt über diese beschützende Anhänglichkeit. Aber dann erinnerte sie sich an die Worte des Blonden: „Sie sind nur klüger als andere.“ Und sie begann zu ahnen, dass er diese Worte auch so gemeint hatte und das Großziehen dieser beiden Kinder mehr als ungewöhnlich werden sollte.
Sie nahm die Kleine sanft hoch und setzte sich zu Niall. Erst als sie das Brot in der Suppe weich gerührt hatte und Zaramé damit fütterte, begann auch der Junge zu essen.
Bis sie fertig waren und alles Nötige auf dem Wagen verschnürt war, zog bereits das fahle Dämmerlicht eines weiteren Wintermorgens herauf. Moran bereitete den Kindern unter einer schützenden Plane aus Rinderhaut ein behagliches Lager. Zaramé schlief bereits und Niall kuschelte sich eng an sie, bevor er die Augen schloss.
Währenddessen hatte Balin für seinen Gehilfen Raban eine Nachricht geschrieben. Raban lebte noch bei seinen Eltern, obwohl er bereits einige Zeit verheiratet war. In dieser Nachricht überschrieb Balin ihm das Haus, mit der Bitte zum Ausgleich jede Woche der alten Seherin Arami ein gutes Essen vorbeizubringen. Er wusste dass, die Übergabe seiner Schmiede, in welcher er allerdings nur wenige Werkzeuge zurückließ, für die jungen Leute die einzige Möglichkeit für ein eigenständiges Leben in naher Zukunft war. Dann schwang er sich auf den Kutschbock, und fuhr das voll beladene Gefährt aus dem Schuppen. Ohne einen Blick auf das zu verschwenden, was sie zurückließen, lächelten sich Moran und Balin an. Dann wandten sie den Blick nach vorne, auf die sich durch das Gebirge windende Straße nach Kaligor. Eine neuntägige Reise, erschwert durch Kälte und Schnee, lag vor ihnen. Aber sie hatten keine Angst: Das Wissen um die Erfüllung ihres größten Wunsches und die vorhergesagte Zukunft hatte ihnen diese Angst genommen.

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Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
Leseprobe "Dunkle Prophezeiung"

  • Mehr als 25% der Taschenbuchversion
  • 67 Seiten
  • PDF, Größe 1,9 MB

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Rezensionen

Link zu den Rezensionen bei Amazon - "Dunkle Prophezeiung"

Rezension zu "Das Buch der Zaramé I" (Kindle Edition - 19.08.2014 - 5 von 5 Sternen):

Bin eigentlich nicht der typische Fantasy-Fan, habe mich jedoch trotzdem nach der Leseprobe für den Kauf des Buches entschieden. Ich bereue es nicht, genauso wenig wie den Kauf der weiteren 2 Teile. Zarame und ihr "Bruder" schaffen es einen in eine andere, total interessante Welt und aus dem Alltag zu entführen. Werde die Bücher auf jeden Fall weiter empfehlen und bestimmt auch ein zweites oder drittes Mal lesen ;)

Rezension zu "Das Buch der Zaramé I" (Kindle Edition - 22.04.2014 - 5 von 5 Sternen):

... Für Fantasyliebhaber ein absolutes Muss!!!! Auch das Buch "Vertrau mir" ist sehr empfehlenswert. Das war das erste von Mona Nebl (Anmerkung der Autorin: mein erstes Pseudonym) was ich gelesen habe. Einfach spitze

Rezensionen zu "Das Buch der Zaramé I" (Kindle-Edition - 04.12.2013 - 5 von 5 Sternen):

Hab mir alle 3 Teile sofort hier gekauft und innerhalb von 2 Tagen verschlungen....was für eine geile Geschichte mit tollen Charaktern und das Ende.....Hammma^^^Ein Kauf der sich gelohnt hat....

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

Erhältlich als Taschenbuch:

E-Bookversion Dunkle Prophezeiung

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 684 KB
ASIN: B00AYUHD74

buchcover-stehend

Taschenbuch: 216 Seiten

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN-10: 1514117886
ISBN-13: 978-1514117880

Letzte Änderung am Mittwoch, 17 Februar 2016 17:20
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