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Terra Obscura Empfehlung

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(5 Stimmen)

Terra Obscura – Beretar I

Romantische Fantasy meets Science Fiction

Verwirrende Gefühle und waghalsiger Mut in der Finsternis eines zerrissenen Planeten

Beschreibung

Terra Obscura, Beretar I Angriffe aus dunklen Schluchten erfordern das Handeln Talins, der attraktiven, kühlen Admiralin der Luftschiff-Flotte, doch ihre Expedition steht von Beginn an unter keinem guten Stern. Probleme mit der Technik, ein blinder Passagier und ein autoritätsverachtender Fürstensohn machen ihr das Leben schwer. Als die Crew gezwungen wird, den sicheren Airballoon zu verlassen und in die Schluchten abzusteigen, wartet bereits ein überlegener Gegner auf sie. Unerwartet findet sich Talin zwischen zwei Männern wieder. Bisher unterdrückte Gefühle lodern wie heiße Flammen und bringen die Admiralin in tödliche Gefahr.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Beretar – zerrissener Planet (Karte)
Kapitel 2: Vorwort
Kapitel 3: Auf dem Stützpunkt
Kapitel 4: Auf der Schul-Scholle
Kapitel 5: Ein aufsehenerregender Fund
Kapitel 6: Der Auftrag des Fürsten
Kapitel 7: Die Last der Verantwortung
Kapitel 8: Verborgen im Dunkel
Kapitel 9: Absturz im Feindesland
Kapitel 10: Düstere Heimat
Kapitel 11: Leben in der Dunkelheit
Kapitel 12: Das Dunkle Tor
Kapitel 13: Glaube an das Leben
Kapitel 14: Neuanfang
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Leseprobe

Wer sein Essen so hinunterschlingt, sollte fett sein«, spöttelte eine raue Stimme. Als Talin aufsah, ließ sich ein schlanker Mann lässig und unaufgefordert in den Stuhl ihr gegenüber gleiten.
Ihre Crewmitglieder versuchten, unauffällig von ihm abzurücken, obwohl auch sie nicht zum zartbesaiteten Typ gehörten.
Talin hätte sich beinahe die Blöße gegeben und sich verschluckt, denn der Mann war kein Geringerer als der ältere Sohn der Jaboris, Naim.
Der Zweite – so lautete der offizielle Titel – wirkte auf den ersten Blick in das makellos attraktive Gesicht, welches von schulterlangen, dunklen Locken umrahmt wurde, beinahe wie ein Dichter.
Aber Talin wusste es leider besser: Naim war der talentierteste Kämpfer, den sie je beobachtet hatte, und eindeutig sadistisch veranlagt, worauf seine Art mit dem Kampfpartner umzugehen, schließen ließ. Wer sich auf ein Training mit ihm einlassen musste, ging niemals ohne eine ihn für immer zeichnende Wunde aus diesem Kampf hervor. Wunden, die stets eine für alle sichtbare Bestätigung der Niederlage gegen den Zweiten waren.
Die Unterlegenen hatten irgendwann begonnen, diese Wunden als ein Zeichen der Ehre anzusehen, für einen Kampf mit dem Jabori ausgewählt worden zu sein, um mit der Verunstaltung ihres Körpers besser leben zu können.
Naim hatte mehrmals angedeutet, mit Talin kämpfen zu wollen, da sie eine ernstzunehmende Gegnerin für ihn schien und damit Unterhaltung versprach.
Die Langeweile ist ein großes Problem für diesen Mann, dachte Talin zynisch, ohne sich etwas anmerken zu lassen. Mit ausdruckslosem Gesicht nickte sie dem Jabori zu und erwiderte:
»Ich bitte um Verzeihung, Zweiter Jabori, aber durch den Alarm heute Mittag fiel das Essen aus. Ich bin tatsächlich hungrig.«
Besonnen schwieg sie und wartete seine Reaktion ab. Naims glänzende, dunkle Augen verengten sich einen kurzen Moment und Talin wusste, das Gespräch war noch nicht beendet.
»Gibt es einen Hinweis auf die Ursache der Geräusche in der Schlucht?«
Talin schüttelte den Kopf und verkniff es sich, statt zu antworten, in eine Tomate zu beißen.
»Nein, Zweiter. Wir konnten nichts erkennen.«
»Morgen besuchst du die Forscher-Scholle und fragst nach dem Stand der Entwicklung dieser Wärmebildkameras. Das kann doch nicht so schwer sein, etwas herzustellen, was ein anderer schon Jahrhunderte zuvor erfunden hat«, stieß er mit kalter Stimme hervor und Talin seufzte innerlich. Dass sich der Zweite nichts Unmögliches vorstellen konnte, war klar. Wann stieß er denn je auf Grenzen?
Plötzlich verzog sich der schmale Mund zu einem schiefen Grinsen, welches auf Talin nicht zum ersten Mal seltsam anziehend wirkte.
»War dein Gedanke eben ›Frag doch selbst nach!‹?«, reizte er die Kämpferin mit voller Absicht, aber Talin hatte nicht umsonst den Ruf, dass Eis statt Blut in ihren Adern floss.
So leicht ließ sie sich nicht provozieren und antwortete ruhig:
»Keinesfalls, Zweiter. Wenn ich diesen Eindruck erweckt haben sollte, bedauere ich das. Ich mache mich gleich morgen auf den Weg zur Forscher-Scholle.«
Sie konnte sich allerdings nicht zurückhalten, nun doch bewusst unhöflich den nächsten Bissen in den Mund zu schieben, während sie ihrem Gegenüber ohne Regung in die Augen sah.
Naim lachte heiser auf und erwiderte sichtbar amüsiert:
»Hervorragend, Admiralin. Dann befehle ich dir, anschließend auf meiner Scholle einzulaufen, um mir Bericht zu erstatten. Und bring etwas Zeit für einen Übungskampf mit.«
Er wartete ihre Antwort nicht ab, aber Talin hatte sowieso nicht vor, etwas darauf zu erwidern. Sie sah ihm nach, wie er hochaufgerichtet und zielstrebig, gefolgt von seinen Männern, das Gebäude verließ.
Sie würde nicht mit ihm kämpfen und sich entstellen lassen, was eine unwiderrufliche Folge eines Gefechtes zwischen ihnen beiden wäre. Talin hatte seit langem keinen Kampf mehr verloren, aber Naim konnte dies ändern, das war ihr nur zu klar.

»Melde dich krank. Ich fahre statt deiner und erstatte Bericht. Er wird dich so verwandeln, dass wir dich nicht wiedererkennen, Talin«, vernahm sie die sympathische Stimme ihres Leutnants Frann, der sich auf den soeben frei gewordenen Platz fallen ließ.

Seine Chefin schüttelte kauend den Kopf und grinste dennoch. Dann hob sie mahnend den Finger, und Frann schwieg besorgt.
Der durchtrainierte, hagere Erste Offizier der Dragon, hatte trotz seiner Freundschaft zu Talin einen Heidenrespekt vor der jungen Frau, die er in keiner noch so brenzligen Situation je hatte zögern sehen. Sie war nervenstärker als jeder ihrer Untergebenen, als jeder ihrer Commander auf den anderen Schiffen, und war nicht zu Unrecht trotz ihres jugendlichen Alters die Admiralin der Flotte.
Natürlich registrierte er wie jeder Mann in Talins Nähe ihre weibliche Anziehungskraft, das attraktive, wenn auch nicht typisch schöne Gesicht mit den etwas zu ausgeprägten Wangenknochen und dem energischen Kinn. Talin legte keinerlei Wert auf die üblichen Schönheitsverbesserungen einer Frau und hatte es nach Franns Meinung keineswegs nötig. Sie kleidete sich, außer auf der Frei-Scholle, wie ein Mann, kämpfte wie ein solcher und besaß eine natürliche Autorität, die seit langem niemand angezweifelt hatte.
Bis vor etwa einem Jahr war sie Zweiter Offizier auf einem Transporter gewesen. Dessen Commander hatte Mannschaft und Ladung durch eine gewaltige Fehleinschätzung bei Sturmwetter und einem gleichzeitigen Angriff aus der Nervada-Schlucht in Gefahr gebracht.
Talin hatte im letztmöglichen Augenblick den Gehorsam verweigert, das Kommando an sich gerissen und Crew wie Schiff in Sicherheit befördert – nachdem sie den Angreifern eine durchschlagende Antwort erteilt hatte. Aus dieser Schlucht war bisher kein Lebenszeichen mehr nach oben gedrungen.

Der Commander hatte zusehen müssen, wie sein Arbeitsplatz an die Meuterin übergeben wurde, wohingegen er das Leben seitdem als Kohlenschaufler fristete.

Das Urteil des Fürsten war schnell gefällt und vollzogen worden, denn nur Alonzo selbst bestimmte über das Recht auf Beretar.
Talin hatte sich zuvor unermüdlich nach oben gearbeitet. Sie besaß eine hohe Intelligenz, die sie nautisches Wissen in Windeseile erlernen ließ und stählerne Nerven in Gefahrensituationen. Ihr respektvolles, aber niemals unterwürfiges Verhalten gegenüber den Jabori hatte sie nach einer weiteren verdienstvollen Fahrt, auf der sie für den Schutz der Herrscherfamilie zuständig gewesen war, den höchsten Posten in der Flotte und damit eine der Schlüsselpositionen auf Beretar erlangen lassen.
»Mach dir keine Sorgen, Frann. Bisher bin ich immer drumherum gekommen. Der Zweite braucht nur etwas Zerstreuung, bis morgen hat er sicher Ersatz gefunden.«
»Wenn du damit das Gleiche meinst wie ich: Seine Frauen sehen nach einem Date mit ihm zwar nicht entstellt, aber auch nicht glücklich aus. Ich hoffe, du bist nicht an ihm interessiert?«
Talin lachte kurz auf und ihre kühlen, grauen Augen glitzerten vergnügt.
»Mache ich so einen dummen Eindruck auf dich? Warum sollte ich jemanden wie Kendar, mit dem ich Spaß habe, gegen einen Sadisten eintauschen? Wobei nicht jede Frau jammert, Frann, das muss ich ehrlich sagen. Die, die Grund zum Jammern hatten, hat er fürstlich entschädigt. Aber manch eine hat auch ein Lächeln auf ihrem Gesicht, wenn sie von ihm spricht.
Genug der unsinnigen Überlegungen: Naim wird nicht riskieren, dass sich sein Vater einen neuen Admiral suchen muss.«
Frann schüttelte nachsichtig lächelnd den Kopf.
»Du unterschätzt deinen Unterhaltungswert.«
Talin grinste und winkte ab.

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Umfangreiche Leseprobe aus der Taschenbuchversion:
Leseprobe "Terra Obscura"

  • Mehr als 15% der Taschenbuchversion
  • 47 Seiten
  • PDF, Größe 1 MB

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/ainoahjace

 

Rezensionen

Rezension - 5 von 5 Sternen:

Und wieder ist Ainoah Jace mit "Terra Obscura" ein großer Wurf gelungen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!
Ob Kriminalroman (mit) Liebesgeschichte, ob Fantasy-Roman: Man wird von diesem hinreißenden Schreibstil gefangen, über den Ainoah Jace verfügt.
Besonders die Fantasy-Romane "Zarame" oder "Die Traumwandlerin" haben es mir angetan. Da wird man wegetragen von der Geschichte, leidet und freut sich mit den handelnden Gestalten. Hervorragend, wie die Spannung aufgebaut wird und wie sie sich plötzlich und unverhofft wieder löst!
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung von "Terra Obscura" und viele, viele weitere Bücher von Ainoah Jace!
Hans Holstening, ein treuer und begeisterter Fan der Autorin
.

Rezension - 4 von 5 Sternen: (Anmerkung der Autorin: Das Cover wurde zwischenzeitlich vollkomnen neu entwickelt.)

Inhalt:
Rücksichtsloser Raubbau, gefolgt von einer gewaltigen Explosion, ließ den Planeten Beretar vor mehr als vierzig Jahren blitzartig aufplatzen, was gewaltige Verluste an Menschen und Technik forderte. Die Menschen leben nun auf Schollen, die durch tiefe Risse voneinander getrennt sind, und einzig die Airballoons – moderne Zeppeline – können diese Schluchten, aus denen zuweilen unheimliche Geräusche heraufdringen und neuerdings erschreckenderweise auch Angriffe erfolgen, überwinden.
Talin, die kühle, stets beherrschte Admiralin der Luftschiff-Flotte des über Beretar herrschenden Fürsten, startet eine waghalsige Expedition mit dem Forschungsschiff Unicorn in die düsteren Tiefen der Schluchten. Ihre unerfahrene Begleitung neben der Crew: Elion, ein Junge von der Forscher-Scholle und ein aufgewecktes Kerlchen, das sich auf der Flucht vor ihn mobbenden Mitschülern befindet, und Naim, der zynische, menschenverachtende Sohn des Fürsten.
Aber Naim hat eine einzige heimliche Schwäche – und die heißt Talin und scheint unerreichbar. Doch die tödliche Bedrohung durch unvermutete Begegnungen am Boden der Schlucht fordert die uneingeschränkte Zusammenarbeit von Talin und Naim und außerdem folgen Gefühle nun einmal keiner Logik.


Cover:
Ich muss zugeben, dass mich das Cover nicht sonderlich anspricht. Das liegt hauptsächlich an den Farben. Klar man hätte da schlecht andere nehmen können und man kann es ja selten allen Recht machen. Was mir aber gefällt ist, dass es direkt etwas mit der Geschichte zu tun hat: Man sieht einen Airballoon, eine der Schluchten und es ist so ein bisschen düster gestaltet, was dann auch gleich super zu Titel passt…
Nachtrag: Mittlerweile wurde das Cover geändert und es gefällt mir direkt besser. Die Farben sind ansprechender und das Cover wirkt nicht mehr so überladen, hat aber dennoch etwas mit der Geschichte zu tun, was mir ebenfalls sehr gut gefällt. Ich finde, die Atmosphäre des Buches wurde gut auf das Cover übertragen und ich bin froh, dass die Autorin sich dazu entschlossen hat es noch einmal zu ändern.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir 1A gefallen! Mich konnte er bereits nach den ersten Sätzen fesseln. Auch wenn das Buch am Anfang kurz etwas verwirrend war machte der Schreibstil dies definitiv wett. Es ist sehr flüssig geschrieben und man kann sich gut ein Bild machen wie es in Beretar aussehen mag. Was mich ein bisschen gestört hat ist, dass man meist nicht mitbekommen hat, wenn es zu einer anderen Charakterperspektive gewechselt hat. Allerdings war das nicht weiter schlimm, weil man dies ja doch nach einigen Sätzen bemerkt hat.

Meine Meinung:
Erst mal: Ich liebe die Story Idee! Das Buch konnte einen so fesseln, dass man es nicht wieder weglegen wollte. Es wurde nie ewig lang auf etwas herumgeritten sondern blieb immer Spannend und Ereignisreich. Es gab überraschende Wendungen und Geheimnisse, bei denen man dachte: Wieso ist mir das noch nicht aufgefallen?
Man gelangt in diesem Buch in eine völlig neue Welt voller Airballoons und Schluchten. Ausserdem gibt es die verschiedenen Schollen, zum Beispiel die Schul- Scholle, die Forscher- Scholle oder die Herrscher- Scholle. Doch alle diese werden durch Schluchten getrennt, weswegen man nur mit Airballoons von Scholle zu Scholle kommt. Es gibt viele interessante Ecken und raffinierte Aufbauten in dieser Geschichte, die wenn man sie zusammen fügt, eine neue Welt entstehen lässt.
Es geht eigentlich darum herauszufinden, was genau sich in diesen Schluchten aufhält. Den bis jetzt nahm man an, dass dort Monster hausten, doch dies wurde Lügen gestraft als Talin und ihre Besatzung dort Menschen sieht. Also werden sie und ihre Crew mit Naim dem Fürsten Sohn hinunter ein die Schluchten geschickt, um herauszufinden was dort Unten wohl sein mag.
Dann zu den Charakteren. Alle Hauptcharaktere wurden alle so gestaltet, dass man sie alle irgendwie gernhaben musste. Bei manchen dauerte dies halt länger als bei anderen und einige mochte man halt immer noch mehr als andere.
Mein persönlicher Favorit war Talin. Sie ist ziemlich ehrgeizig, und die Karriere steht ihr über allem. Sie ist schon sehr jung Admiral der „Dragon“ einem Kriegs Airballoon geworden, durch ihre Intelligenz und die Fähigkeit, immer einen kühlen Kopf zu bewahren.
Sie hat auch kein Problem damit Naim dem älteren Fürsten Sohn Paroli zu bieten. Weswegen man auch ab und vor sich hin schmunzeln muss. Sie wird oft als kalt beschrieben. Trotzdem ist Talin ein Charakter voller Mitgefühl die von einer schweren Kindheit gezeichnet ist.

Fazit:
Wenn man auf Spannung und Nervenkitzel aus ist, ist man hier beim richtigen Buch. Die Story läuft durchgehend und lässt keine Zeit sich zu langweilen. Das mit tollen Charakteren und einem flüssigen Schreibstil machen das ganze lesenswert und man bekommt Lust auf mehr. Ich vergebe 4/5 Leseeulen. Deswegen freue ich mich schon auf den 2. Band!
Alice Lovegood von Bücher ღ weil wir sie lieben

Rezension - 5 von 5 Sternen:(Auszug s. Amazon und Lovelybooks)

Der Erzählstil ist flüssig. Die Handlung wird von einem allwissenden Erzähler geschildert, der hauptsächlich aus Talins, sowie häufig aus Elions Sicht, erzählt, aber auch die Gefühle und Gedanken von anderen Figuren immer wieder aufgreift. Hierdurch ist es mir leicht gefallen mich in die verschiedenen Figuren hineinzuversetzen. Ab und zu war es aber auch etwas schwierig den Übergang von der einen zur anderen Perpektive mitzubekommen. Es hat mich aber nicht weiter gestört. Viele der Figuren habe ich sehr ins Herz geschlossen. Sie alle haben ihre eigene Kontur bekommen und sind je nach Handlungsanteil mehr in die Tiefe ausgebaut, wobei im Nachhinein noch etwas Platz nach Oben ist.
Die Karte zum Beginn des Buches hilft einen Überlick zu behalten, wo sich die Personen gerade befinden.

Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen. Der Anfang war gut, aber nicht besonders, aber zum Ende hin wurde es immer spannender. Es gab nur einen Punkt, den ich vorhergesehen habe und recht offensichtlich war, aber alles ander ist gut durchdacht. Ich finde der Spannungsaufbau war somit am Anfang etwas sehr langsam und ich wurde erst einmal in die Handlung und die Figuren eingeführt, worauf, dann später ein langsamer und dann ein rasanter Spannungsaufbau mit Pausen entsand mit einem Finale und einem etwas nachdenklich stimmenden Ende, sowie einem kleinen Ausblick und Hoffnungschimmer für den nächsten Teil.

Rezension - 4 von 5 Sternen:(Auszug s. Amazon und Lovelybooks)

Vierzig Jahre ist es her, dass eine gewaltige Explosion den Planeten Beretar zerstört hat und nur einzelne Erdschollen zurückgelassen hat. Die Menschen haben sich in diesen vierzig Jahren unter Fürst Alonso organisiert, die Schollen einzelnen Aufgaben zugewiesen und sie mit Hochspannungszäunen gegen die zwischen ihnen liegenden Schluchten abgeschottet, in denen sie genetisch veränderte Monster wähnen. Doch dann wird der Airbaloon der Admiralin Talin angegriffen und das nicht von mutierten Tieren sondern von Menschen. Sie erhält den Befehl, zusammen mit dem Herrschersohn Naim die Schluchten zu erforschen. Während er am liebsten auf alles schießen würde, das sich bewegt, möchte sie herausfinden, was sich dort befindet. Zusammen mit dem Forschersohn Elion und der ihrer jungen Küchengehilfin bekommt sie nähere Einblicke, als ihr lieb ist.
Zu Beginn der Geschichte musste ich mir erst einmal ein Bild der Welt machen. Die Karte am Beginn zeigt zwar die Schollen und Schluchten, die Zusammenhänge konnte ich aber erst aus der Geschichte herauslesen. Beretar erinnert in vielen Bereichen an unsere Welt. So kommen Kommunikationsmittel, Computer und viele Technologien vor, die bekannt sind. Unsere Fahrzeuge werden zwar als vor der Explosion benutzt erwähnt, wurden aber durch an Zeppelin angelehnte Airballons ersetzt. Anderes hingegen erinnert an frühere Gesellschaften. Nicht nur die Menschen in den Schluchten, sondern die einfach anmutenden Einteilungen der Gesellschaft in ihre Aufgabenbereiche mit dazu passenden Schollen und besonders die Herrschaftsform haben mich daran erinnert. Die Beschreibungen waren am Anfang des Buches reichlich sodass ich mir einerseits Beretar und seine Bewohner besser vorstellen konnte, mir andererseits aber die voranschreitende Handlung und die menschlichen Interaktionen fehlten. Diese wurden erst zur Mitte des Buches hin schwungvoller und spannender.
Talin ist nicht die einzige, die im Mittelpunkt der Geschichte steht. Die Erzählung wechselt zwischen ihr und dem Jungen Elion. Dabei ist sie an die beiden Charaktere angepasst. Elions Abschnitte erinnerten mich zu Beginn an ein Jugendbuch, mit seiner Ankunft in der Schulscholle, seinen Problemen sich dort zurecht zu finden und seinen Anstrengungen die Gehässigkeiten mit denen er konfrontiert wird, zu überwinden. Talins Part widmet sich auf Grund ihrer Stellung ganz anderen Problemen. Sie ist eine sehr selbstbewusste Frau, deren Karriere an erster Stelle steht und die in erster Linie Kommandantin eines Airballons ist. Ich mochte sie, auch wenn Sympathie nicht unbedingt das ist, was ihren Charakter ausmacht. Sie erscheint manchmal kühl und einzig auf ihre Aufgabe beschränkt, zeigt dann aber doch wieder Mitgefühl. Sie ist nicht die einzige, die bis zum Ende hin eine Wandlung zum Positiven hin macht.
Der Beginn des Buches hat mich durch den fremden Planeten an science-fiction Romane erinnert, die Airballons hatten auch einen Hauch von steampunk an sich. Zum Ende hin kommen noch einige fantastischere Elemente hinzu. Das Ende war dann auch sehr offen und ließ mich gespannt auf den nächsten Band zurück.

Fazit: Während der Anfang darauf aus ist, die Umgebung und die neuen Charaktere einzuführen – was mir manchmal zu langatmig war – konnte ich ab der Mitte des Buches immer besser in die Geschichte eintauchen. Sie wurde spannender und die Charaktere immer sympathischer und interessanter, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ein gelungener erster Band der Serie.

Landkarte

Landkarte von "Beretar - dem zerissenen Planeten

Beretar

Die Landkarte gibt es auch zum Selberausdrucken als PDF-Dokument zum herunterladen

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Erhältlich als E-Book:

 

E-Bookversion "Terra Obscura, Beretar I"

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 819 KB
ASIN: B01JVK46WM

     




 

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Letzte Änderung am Montag, 18 September 2017 15:16
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